Reolink RLC 422 Netzwerkkamera mit 4x optischem Zoom, PoE und 2,5K Auflösung (2560x1440)

Reolink RLC 422 Netzwerkkamera
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Produktgallerie

Heute schaue ich mir eine reine Netzwerkkamera (kein WLAN) an. Die Kamera ist mit einem preis von momentan 120 Euro wirklich sehr günstig. Sie hat einen 4x optischen Zoom und eine Auflösung von 2560x1440. Zu diesem Preis wirklich extrem gute Werte.

 

Lieferumfang

Lieferumfang der Reolink RLC 422

​Der Lieferumfang:

  1. Netzwerkkabel
  2. Kamera RLC 422
  3. Abdichtungsset für den Netzwerkanschluss
  4. Aufkleber
  5. Kurzanleitung/Montageanleitung
  6. CD
  7. Schrauben, Dübel und Gummiringe für die Montage
  8. Torx Schlüssel

 

Hier direkt das erste Video, in welchem ich die Kamera vorstelle. Testaufnahmen und weitere Videos zu App, dem Webinterface und der PC-Software findet ihr im Verlauf des Artikels noch.

 

Die Elemente

Kamera mit Objektiv und IR LEDs

Jetzt werfe ich einen genauen Blick auf die Elemente der Kamera. Damit alles besser erkennbar ist, habe ich die Schutzkuppel abmontiert. Dazu müssen alle drei Schrauben mit denen die Kuppel befestigt ist entfernt werden. Der passende Schlüssel für diesen Schraubentyp liegt im Lieferumfang bei. Jetzt kann die Kuppel abgenommen werden. Diese ist allerdings noch mit einer Schnur und einer Schraube am Gehäuse befestigt. Diese Schraube entfernen wir nun auch, damit wir die Kuppel komplett entfernen können. Wir sehen hier in der Mitte das Objektiv und direkt darüber befindet sich der Lichtsensor. Um das Objektiv herum befinden sich 24 Infrarot LEDs, welche ein Videobild bei Nacht ermöglichen. 

Das Objektiv hat einen sogenannten optischen Zoom. Dies bedeutet, dass sich das Objektiv bewegt und somit das Bild vergrößert wird. Dabei fährt das Objektiv ein und aus. Der Vorteil eines optischen Zooms gegenüber dem Digitalzoom ist, dass beim optischen Zoom keine massiven Qualitätsverluste auftreten.

 

Kamera mit Kuppel
Kamera seitlich

Die maximale Auflösung der Kamera beträgt 2560x1440 Pixel, sie ist IP66 wasserfest und die Kuppel ist IK10 Vandalismus-sicher. Die Kamera ist auf einer Metallhalterung montiert und wir können den Neigungswinkel verändern, indem wir die Schrauben an der Seite lösen. Es gibt auf jeder Seite jeweils eine Schraube. Ist der gewünschte Winkel erreicht, so werden die Schrauben einfach wieder festgezogen.

Info: IK10 bedeutet, dass die Kamera einer Schlagenergie von bis zu 20 Joule wiedersteht.

Info: IP66 bedeutet Staubschutz und geschützt vor starkem Strahlwasser. Siehe auch: IPX Angaben bei WLAN-Kamera Gehäusen - Schutzarten

Anschlüsse

Anschlüsse im Kabel

Jetzt werfen wir einen Blick auf das Kabel. Ganz links sehen wir den Rest-Knopf. Wird dieser für etwa 10 Sekunden gedrücktgehalten, so setzt sich die Kamera zurück. Darunter befindet sich der Stromanschluss, denn die Kamera kann auch mit einem 12V Netzteil ganz normal an den Strom angeschlossen werden. Das benötigte Netzteil liegt leider nicht im Lieferumfang bei. Ganz rechts sehen wir den RJ45-Netzwerkanschluss. Die Kamera ist PoE fähig, das heißt, sie kann über das Netzwerkkabel mit Strom versorgt werden. Damit dies klappt müssen aber einige Dinge beachtet werden. Die meisten Router geben nicht genug Strom auf die Netzwerkkabel und deswegen wird dann ein sogenannter PoE-Injektor benötigt. Solche PoE-Injektoren gibt es für ein paar Euro auf Amazon zu kaufen. Hier einige Modelle:

 

Info: Wenn ihr die Bilder nicht seht, dann habt ihr einen Adblocker installiert der diese blockiert. Es wäre nett wenn du meine Seite zu den Ausnahmen hinzufügen würdest, da sich diese Seite durch Werbeeinblendungen finanziert. Danke.

Abdichtungsset
Beispiel: Montiertes Dichtungsset

Im Lieferumfang liegt ein längliches schwarzes Plastikteil mit einem Gummi bei. Damit kann das Netzwerkkabel abgedichtet werden. Dies geht allerdings nur wenn noch kein Stecker auf dem Kabel ist, denn nur dann kann das Kabel von hinten durch das schwarze Plastikstück geschoben werden. Ihr müsst also wissen, wie ein Netzwerkkabel "gecrimpt" wird. Ich erkläre hier jedoch einmal kurz wie die Abdichtung theoretisch funktioniert. Zuerst wird der Gummiring über den Anschluss geschoben und dann kann das Plastikstück aufgesteckt und festgedreht werden. Normalerweise würde der Netzwerkstecker noch eingesteckt werden, welcher ja vorher durch das Plastikstück geschoben und gecrimpt werden muss. In der Praxis sieht das dann so aus wie auf dem zweiten Bild oben.

 

Installation

Zuersteinmal laden und installieren wir die kostenlose App aus dem Google Play Store. Apple Nutzer können die App aus dem Apple App Store beziehen. Die Reolink RLC 422 ist wirklich sehr einfach zu installieren bzw. hat sich bei mir sogar automatisch mit der App verbunden als ich diese gestartet habe. Ich habe die Kamera aber gelöscht, damit ich euch zeigen kann, wie die Kamera manuell hinzugefügt wird. Es gibt auf der Startseite der App einen großen blauen Knopf mit der Beschriftung "neues Gerät hinzufügen" diesen Knopf habe ich angetippt und dann werde ich aufgefordert den QR-Code auf der Kamera zu scannen. Also habe ich die Reolink RLC 422 vor die Smartphone-Kamera gehalten, worauf diese erkannt und hinzugefügt wird. Jetzt muss ich nur noch mein Passwort eingeben und der Zugriff auf alle Einstellungen und den Videostream kann erfolgen.

Die komplette App und alle Einstellungen, stelle ich euch später noch in einem separaten Video vor.

 

Montage

Montage-Set
Montagebereit

Im Lieferumfang liegt eine Bohrschablone samt Schrauben, Dübeln und Gummiringen bei. Für die Montage muss die Kuppel vorher abgeschraubt werden. Dann können die Bohrlöcher mit Hilfe der Schablone einfach angezeichnet werden und mit den Dübeln und Schrauben wird die Kamera dann befestigt.

Wichtig, die Kamera kann nur geneigt werden und es ist nicht möglich sie nach links und rechts zu schwenken. Das bedeutet, dass ihr bei der Montage genau beachten müsst, dass die Kamera korrekt auf den gewünschten Bereich ausgerichtet ist. Den Neigungswinkel des Objektivs können wir dann später noch anpasssen. Wie das geht habe ich ja bereits gezeigt. Im Anschluss dran wird die Kuppel wieder festgeschraubt und fertig.

 

RTSP

Mir persönlich ist ein RTSP-Stream immer sehr wichtig, da der Videostream der Kamera dadurch auch in andere Programme eingebunden werden kann. Beispielsweise in Zoneminder oder iSpy.

RTSP-Adresse: rtsp://USERNAME:PASSWORT@IP_ADRESSE:554/h264Preview_01_main

 

Webinterface

​In diesem Video stelle ich euch das gesamte Webinterface (Weboberfläche) vor.

 

​App (Android und iOS)

On diesem langen Video zeige eich euch die komplette App.

 

PC-Software (auch für Mac verfügbar)

In diesem Video zeige ich euch die Software für den PC. Sie ist aber auch für MAC Verfügbar.

 

Testaufnahmen

In diesem Video zeige ich auch einige Aufnahmen mit der Reolink RCL 422 Netzwerkkamera. Die Testaufnahmen wurden mit 30 FPS, auf 2560x1440 Pixeln und mit einer Bitrate von ca. 8000 Kb/s aufgenommen. Ich habe die Videos über den PC aufgenommen. Wenn ihr die Videoauflösung auf dem Smartphone zu hoch setzt dann ruckeln die Aufnahmen dort, weil die Hardware zu schwach ist. Auf einem Smartphone macht es aber auch keinen Sinn eine solch hohe Auflösung zu nutzen, da das Display viel zu klein ist. Auf dem Smartphone lief 720P bei mir flüssig ab.

 

 

Technische Daten

ONVIF: 2.1

Reolink RLC 422 Netzwerkkamera
Preis 100 - 200 EUR
Hersteller
Modellname
RLC 422
Auflösungen
1280 x 720 (720p)
1920 x 1080
2560x1440(2,5K)
Bewegungserkennung
Ja
Lautsprecher
Nein
Mikrofon
Nein
Nachtsicht(LED)
  • 24 IR LEDs
Alarmfunktionen
Bild per Email
Bild auf FTP
Video auf FTP
Videoaufnahme
Video auf Lokalen PC
Bild auf lokalen PC
Alarminfo per E-Mail
Push/Smartphone/App
Brennweite
  • 2.8mm -12mm
Cloud
Nein
DDNS
Ja
Einsatzort
Außen
IR Cut Filter
Ja
LAN Anschluss
Ja
Mobil Zugriff
Ja
SD Karten
Nein
Sichtwinkel
100 °
Verschlüsselung
Wetterfest
Ja
WLAN Modus
kein WLAN
Zoom
  • 4x optisch

Komplette technische Daten: https://reolink.com/docs/specs/RLC-422-IP-Camera-Specifications.pdf

Anleitungspaket (Webinterface/Software): https://s3.amazonaws.com/reolink-storage/website/docs/User_Manual(Cam).zip

Software-Download: https://reolink.com/software-and-manual/

 

Weitere Infos &  Mein Fazit

Der Zugriff auf die Kamera ist über ein Webinterface, die App oder über eine Software für PC oder Mac möglich. Die einzelnen Videos dazu habt ihr oben bereits gesehen. Für einen Preis von momentan 120 Euro ist die Leistung verdammt gut. Die Auflösung ist mit 2560x1440 für diese Preisklasse ungewöhnlich hoch und ein optischer Zoom ist meist erst ab einem Preis von 200-300 Euro zu finden. Es handelt sich hier um eine reine Netzwerkkamera und sie kann nicht per WLAN angeschlossen werden. Bis jetzt (29.09.2017) ist die Reolink RLC 422 die einzige Kamera, die ich kenne, welche zu einem solchen Preis eine so hohe Auflösung(2,5K) samt optischem Zoom (4x) bietet. Die Kamera ist PoE fähig und kann deswegen über das Netzwerkkabel mit Strom versorgt werden.

Hier noch eine kleine Info zur Videoauflösung auf dem Smartphone. Wenn ihr dort den Videostream in maximaler Qualität ladet und Video aufnehmt, dann ruckelt das Video, denn die meisten Smartphones haben nicht genug Rechenpower. Ladet ihr den Stream dagegen auf dem PC dann funktionieren die Aufnahmen einwandfrei ohne Ruckeln. Auf dem Smartphone empfehle ich eine Auflösung von 720P, zumindest lief damit bei mir alles ruckelfrei.

Für den günstigen Preis bietet diese Kamera wirklich viel. Die Software für den PC hat einige Schwächen(je nachdem was benötigt wird), aber wer mehrere Kameras nutzt, beispielsweise in einer Firma, der wird sowieso den RTSP Stream und eine dementsprechende professionellere Software einsetzen. 

Das war mein Testbericht für euch und ich hoffe er hilft euch weiter.

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