Geschrieben am 09.08.2019 von Marco, aktualisiert 24.12.2021
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NVR1218

Im ersten Teil habe ich mir den Synology NVR1218 angeschaut und ihn eingerichtet. Heute, im zweiten Teil, werde ich euch einmal den gesamten DSM(Disk Station Manager) vorstellen. Nicht bis ins kleinste Detail sondern nur in der Kurzfassung, welche als Video trotzdem fast eine Stunde lang ist.

 

 

Alle vier Artikel der Serie

  1. Teil1: Synology NVR128 Unboxing, Test, Montage
  2. Teil 3: Surveillance Station im Überblick
  3. Teil 4: Synology DS App
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Was ist der Disk Station Manager(DSM)?


Disk Station Manager Oberfläche

Der DSM ist quasi das Betriebssystem der Synology DS(Disk Station) und NVRs. Über diesen DSM können verschiedene Einstellungen festgelegt werden und auch zusätzliche Erweiterung(Pakete) installiert werden.

Info: Die DS-Modelle haben bessere Hardware und deshalb gibt es dort auch mehr Pakete als bei den NVR-Modellen. Surveillance-Station gibt es aber für beide! Auf die Surveillance-Station werde ich mich in Teil 3 konzentrieren, da dies das Paket ist, mit dem wir unsere Überwachungskameras verwalten werden.

 

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Ausführliches Video

Weil sich das alles schlecht in Text festhalten lässt, habe ich ein ca. 1 Stunden langes Video gedreht, welches einmal die gesamte DSM Oberfläche zeigt. Ich werde nicht im Detail auf jede Funktion eingehen, sondern nur grob alles zeigen, damit ihr euch ein Bild machen könnt, was das DSM alles kann. Speziell über das Paket "Surveillance-Station" wird es ein separates Video geben in Teil 3.

 

 

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Wichtige Funktionen

Der DSM bietet eine Vielzahl an Funktionen und Einstellungen. Die wichtigsten sind meiner Meinung nach folgende:

  • Dateiprotokolle: CIFS/AFP/NFS/FTP/WebDAV
  • Verschiedene RAID-Varianten: Datenverlust-Schutz.
  • HyperBackup erlaubt Datensicherungen nach Zeitplänen auf USB, Cloud oder spezielle Synology Backup-Vaults: https://www.synology.com/de-de/dsm/feature/hyper_backup
  • Benutzer und Gruppenmanagement: Gruppen und Benutzer können angelegt und mit Rechten versehen werden. Z.B nur Leserechte oder nur Zugriff auf manche Pakete.
  • Einbindung externer Freigaben, siehe Dateiprotokolle. ich kann so z.B. die NFS-Freigaben meines Linux-PCs in den Dateimanager einbinden.
  • Dateimanager: Hochladen, löschen und verwalten von Dateien und Ordnern/Dateien von internen und externen Quellen.
  • Surveillance-Station: Folgt im nächsten Teil. Paket für die Verwaltung von Überwachungskameras.
  • Apps: Es gibt Apps wie DS-Cam(Kameras) oder DS-File(Dateizugriff). Dazu folgt bald ein weiterer Teil.
  • Externer-Zugriff möglich
  • DDNS: Zugriff über eine DynDNS
  • Benachrichtigungen bei Aktionen: Es können Nachrichten per Mail/SMS oder PUSH gesendete werden. Z.B. wenn ein Backup fehlschlägt oder ein Bewegungsalarm erkannt wurde. Hier stehen extrem viele Möglichkeiten zur Verfügung.  Siehe Video ab Minute 28:00.
  • Aufgabenplaner
  • Firewall: Blockieren/Erlauben von IPs und Ports.
  • Ordner Synchronisation
Info: Um von extern zuzugreifen müssen eventuell Ports im Router freigegeben werden. Dazu gibt es einen Assistenten. Ich empfehle hier aber auch meinen Artikel: Portweiterleitung im Router (Fritzbox)

Portweiterleitung(Portforwarding) Verstehen - Überwachungskameras, WLAN-Kameras oder IP-Kameras

 

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Dokumentation

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Dokumentation
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File Manager

Die Dokumentation ist sehr gut und auf Deutsch verfügbar. In den Einstellungen selbst können wir das Fragezeichen, rechts oben in der Ecke, jederzeit anklicken um die passende Hilfe aufzurufen.

Online: https://www.synology.com/de-de/knowledgebase/DSM/help

Das System ist komplex bzw. umfangreich. Ich kann euch aber auch sagen, das es dafür, dass es so umfangreich ist, aber auch wieder einfach umgesetzt ist. Wer Geduld hat und die Dokumentation liest kann auf jeden Fall verstehen wie alles eingerichtet wird. Ich wüsste nicht, wie man das "einfacher" gestalten könnte. Sehr gut Dokumentiert.

 

 

NVR1218 Synology
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