Geschrieben am 08.10.2013 von Marco, aktualisiert 12.07.2022
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WLAN Kamera

Was ist eine WLAN-Kamera, was kann sie und wozu wird sie eingesetzt? WLAN-Kameras sind Überwachungskameras, welche per WLAN verbunden werden. Es gibt auch einige Modelle, die über WLAN und LAN verfügen.

 

Wie sieht eine WLAN-Kamera aus?

Es gibt WLAN-Kameras in verschiedensten Bauformen und Designs. Inzwischen sind Modelle mit Akku immer populärer, da hier kein Stromkabel verlegt werden muss. Einige Modelle können auch per Solarzelle aufgeladen werden.

 

 

Ein kleines Video von mir, was eine oft genutzte Bauform zeigt. Natürlich gibt es auch noch andere Bauweisen. Das Video ist schon etwas älter.

Funktionen

Überwachungskameras gibt es mit den verschiedensten Funktionen, von denen manche mehr oder weniger wichtig sind. Ob du eine Funktion für deinen Anwendungsfall benötigst, weißt am Ende nur du selbst. Hier eine kurze Liste, in der ich weiterführende Artikel verlinke.

  • PIR-Sensor oder Bewegungserkennung per Bild: PIR-Sensoren sorgend für weniger Fehlalarme und sind deshalb zu empfehlen. Die reine Bewegungserkennung per Bild ist anfällig für Fehlalarme
  • Akku oder Stromkabel: Wer keine Stromkabel verlegen will oder kann, der kann auch eine Überwachungskamera mit Akku einsetzen. Akkubetriebene Modelle eignen sich nicht zu 24/7 Überwachung!
  • RTSP-Stream, ONVIF: Ein RTSP-Stream erlaubt es, das Videobild der Kamera in Drittanbietersoftware wie VLC zu betrachten.
  • Weboberfläche oder App: Weboberflächen gibt es nur noch selten. In der Regel wird eine Überwachungskamera per App über das Handy verwaltet und eingerichtet.
  • Motorsteuerung: Es gibt Modelle, bei denen die Kamera aus der Ferne bewegt werden kann. PTZ steht hier für drehen, schwenken und neigen.
  • Licht: Immer öfter werden kleine LED-Lichter verbaut, die nachts dann angehen und einen Abschreckungseffekt erzeugen.
  • Cloud/SD-Karte: Um die Videos aufzuzeichnen, ist ein SD-Kartenslot zu empfehlen. Cloudabos sind oft auch verfügbar, das geht aber schnell ins Geld.
  • Nachtsicht: Nachtsicht können mittlerweile selbst die preiswertesten Modelle. Dabei werden IR-LEDs eingesetzt und das Bild wird schwarzweiß.
  • Bewegungszonen: Hier kann in der App ein Bereich festgelegt werden, in dem die Kamera auf Bewegung reagiert. Alle nicht markierten Regionen werden ignoriert.
  • Geofencing: Beim Geofencing kann die Kamera auf die Position des Handys reagieren. Gehst du nach Hause, so schaltet sich die Kamera ab, weil du ja nun zu Hause bist und nicht gefilmt werden willst.
  • Zeitpläne: Die meisten Modelle lassen sich über einen Zeitplan ein- oder ausschalten.
  • Zoom: Hier musst du aufpassen. Digitalzoom ist nichts anderes als eine Bildvergrößerung, bei der das Bild pixelig wird. Echter Zoom heißt "optischer Zoom". Kameras mit optischem Zoom sind selten und auch deutlich teurer.
  • Einsatz im Außenbereich oder Innen: Wer eine Kamera im Außenbereich einsetzt, der muss natürlich darauf achten, dass sie wetterfest ist!

 

Merke: In der Regel gilt, umso mehr Funktionen, umso komplizierter wird es. Außerdem sind die Optionen dann sehr umfangreich.

 

Einsatzmöglichkeiten für Überwachungskameras

  1. Überwachungskamera als Babyphone
  2. Überwachung allgemein.
  3. Überwachung von Haus und Garten, Zimmern.
  4. Beobachtung von Tieren.
  5. Überwachung der Wetterlage.
  6. Überwachung von Anzeigen per Video, z. B. Heizung oder ähnliches.

Das Interface, Benutzeroberfläche und die Bedienung

In folgendem Video zeige ich euch das Webinterface einer INSTAR 8015 (Test). Es gibt inzwischen nur noch sehr wenige WLAN-Überwachungskameras mit einer solchen Weboberfläche. Die meisten preiswerten und modernen Kameras werden inzwischen fast ausschließlich per Handy bzw. App gesteuert. Die Weboberfläche oder eine Software für den PC hat aber auch ihre Vorteile, kostet den Hersteller in der Produktion aber mehr Geld und Zeitaufwand.

 

Ich schreibe regelmäßig, ausführliche und kostenlose Testberichte mit Testaufnahmen, Videos und allem was du wissen solltest.

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