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WDR Sensor

In diesem Artikel geht es um sogenannte WDR-Sensoren bzw. WDR. Das Stichwort "WDR-Sensor" kommt bei WLAN-Kameras öfter vor und es handelt sich dabei um das Bauteil in der Kamera, welches für die Aufzeichnung des Bildes verantwortlich ist. In diesem Artikel nehmen wir den WDR-Sensor und die WDR-Technik einmal genauer und verständlich unter die Lupe.

 

 

Was ist ein WDR-Sensor?

Bei WLAN-Kameras kommen meist sogenannte CMOS-Sensoren zum Einsatz, da diese sehr klein sind. Bei diesen CMOS-Sensoren in Netzwerkkameras und WLAN-Kameras handelt es sich um ein lichtempfindliches Halbleiterbauelement. Ich will hier nicht zu technisch werden, denn dies soll kein technischer Fachartikel über CMOS-Sensoren werden, sondern das Thema WDR einfach und knapp erklären. Für detaillierte Informationen verweise ich deswegen hier kurz auf die Wikipedia:

https://de.wikipedia.org/wiki/Active_Pixel_Sensor
https://de.wikipedia.org/wiki/Complementary_metal-oxide-semiconductor

Zum ersten mal bin ich auf den Begriff WDR bei der IN 6014 HD WLAN-Kamera gestoßen, welche ich ausführlich getestet habe. WDR steht für "Wide dynamic range", was mit "hohem Dynamikumfang" übersetzt werden kann. Der ein oder anderen wird vielleicht den Begriff HDRI/HDR (High dynamic range imaging) aus der Digitalfotografie kennen. WDR und HDRI machen quasi das gleiche und dazu kommen wir jetzt mit einem Beispielvideo.

 

 

Was bringt mir ein WDR Sensor und wo brauche ich ihn?

Den Nutzen von WDR zeige ich euch am besten direkt mit einem kleinen Video. Die ersten drei Sekunden zeigen eine Aufnahme ohne WDR, dann habe ich WDR für drei Sekunden aktiviert. Zum Abspielen des Videos müsst ihr einfach den Play-Knopf unter dem Video links anklicken.

 

 

Ich habe hier absichtlich eine ungünstige Lichtsituation gewählt um WDR möglichst sinnvoll erklären und demonstrieren zu können. Die Kamera steht in einem Keller ohne Licht und zeigt auf ein Fenster, welches sehr hell ist. Ohne WDR können wir die Strukturen im Kellerraum kaum erkennen. Schalte ich WDR jedoch ein, wird der Innenraum bzw. dunkle Bereiche aufgehellt und wir können Details und Strukturen erkennen.

 

Überwachungsbeispiel:

Nehmen wir an, dass wir einen Eingangsbereich eines Gebäudes überwachen möchten. Hier haben wir ein ähnliches Beispiel wie oben. Die Kamera befindet sich im Gebäude (wo weniger Licht ist) und zeigt ins Freie (Sonne/mehr Licht). Die Lichtsituation weißt also einen hohen Kontrast auf. Dadurch hätten wir das Problem (ohne WDR), dass Gesichter von Personen viel zu dunkel wären, weil die Kamera sich auf die Helligkeit im Außenbereich einstellen würde. Mit WDR würde die Kamera diesen Helligkeitsunterschied ausgleichen und die Gesichter wieder aufhellen. Das Video oben zeigt dieses Aufhellen sehr deutlich. WDR wird also für schwierige Lichtsituationen mit hohem Kontrast benötigt.

Wie funktioniert WDR?

Bei einer WDR-Aufnahme werden mehrere Bilder mit unterschiedlicher Belichtung gemacht und dann zusammengefügt. Das ist im Endeffekt genau dieselbe Technik, welche Fotografen bei ihren HDR Bildern nutzen. Die Kamera macht dabei mehrere Aufnahmen, bei denen verschiedene Bereiche unterschiedlich stark belichtet werden. Beispielsweise ist dabei einmal der Innenraum richtig belichtet und dann einmal nur der Außenbereich. Aus diesen Bildern wird dann ein Bild generiert, welches eben einen höheren Dynamikumfang hat, so dass wir auch in dunklen Bereichen Details und Strukturen erkennen können.

Hat jede WLAN-Kamera einen WDR Sensor?

Nein. Die meisten WLAN oder Netzwerkkameras haben, wie bereits erwähnt, sogenannte CMOS-Sensoren. Wenn ihr auf WDR Wert legt, dann achtet darauf, das die Kamera dies kann. Eine gute WLAN-Kamera und Überwachungskamera mit WDR ist beispielsweise die Instar IN 6014 HD WLAN-Kamera im Test. Ich habe dieses Modell ausführlich getestet und den Testbericht dazu verlinkt.

WDR Sensor
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