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WLAN Kamera Fachbegriffe Hilfe

FPS, WEP, 3GP ... was bedeutet diese Begriffe eigentlich? Folgender Artikel erklärt die am meisten verwendeten Fachbegriffe im Zusammenhang mit WLAN-Kameras.

 

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1 WLAN

Steht für den englischen Begriff „Wireless Local Area Network“, kurz gesagt „Drahtloses/Kabelloses Netzwerk“.

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2 FPS

FPS steht für „Frames per second“, auf Deutsch „Bilder pro Sekunde“. Die meisten WLAN-Kameras können mindestens 24 FPS wiedergeben. Dies entspricht der Bildrate eines normalen Films den Sie im TV sehen. Wenn die Zahl der FPS sehr gering ist, beispielsweise 4 FPS, dann wirkt das Bild nicht flüssig und stockt.

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3 Komprimierung, MPEG-4, H264, MUPEG

Die Video und Audio Aufnahmen werden komprimiert. Dies geschieht beispielsweise mit MPEG-4 oder H262. Jeder Computer kann diese Formate wiedergeben. Die Software wird mitgeliefert und falls nicht können solche Codes (Software zur Wiedergabe) aus dem Internet geladen werden. Ich empfehle generell den VLC-Player, da er von Haus aus fast alles wiedergeben kann. VLC kann kostenlos heruntergeladen werden: http://www.videolan.org

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4 ¼“ CCD

 

CCD bedeutet „Charge-coupled Device“ und ist ein lichtempfindliches Bauelement, welches meist in Digitalkameras eingesetzt wird. ¼ steht hier für die Größe in Zoll (1 Zoll = 2,54 cm)

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5 POE (Power over Ethernet)

POE bedeutet, dass ein Gerät, in diesem Fall die WLAN-Kamera über das Netzwerkkabel mit Strom versorgt werden kann. Jetzt kommt eventuell die Frage auf, wieso Kabel, das ist doch eine WLAN-Kamera? Fast jede WLAN-Kamera kann auch mit einem normalem LAN-Kabel angeschlossen werden.

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6 IR LED (Infrarot LED)

Die IR LEDs ermöglichen die Nachtsicht der Kamera. Die Nachtsicht ist jedoch begrenzt und diese Begrenzung wird angegeben in den Spezifikationen angegeben. Meist sind es ca. 5 bis 10 Meter Reichweite.

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7 FTP-Server Unterstützung

FTP steht für „File Transfer Protokoll“ zu Deutsch „Dateiübetragungsverfahren“. Diese Funktion ermöglicht es die Videos der WLAN-Kamera direkt auf einen FTP Server zu übertragen. Einen FTP Server hat nicht jeder und man benötigt ein Programm wie z.B. Filezilla um sich mit einem FTP zu verbinden. Nützliches Feature, aber meiner Meinung nach nur für Leute mit Kenntnissen über FTP geeignet.

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8 PTZ (Pan, Tilt ,Zoom)

Pan=schwenken, tilt=neigen und zoom=Ansicht vergrößern. Dies sollte eine brauchbare WLAN-Kamera meiner Meinung nach haben, damit diese optimal ausgerichtet werden kann. Hat die Kamera kein PZT, so muss diese manuelle ausgerichtet werden, wenn der Blickwinkel verändert werden soll. Es gibt oft noch Angaben dazu in welchem Winkel geschwenkt, geneigt oder wie stark gezoomt werden kann. Es macht einen großen Unterschied ob ich 180° oder nur 60° schwenken kann.

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9 ActiveX

Eine Technik die nur von Microsoft Windows unterstützt wird. Bei vielen Kameras sind gewisse Funktionen also nur in Windows bzw. dem Internet Explorer verfügbar. Siehe hierzu auch: http://www.wlan-kamera.info/artikel/wlan-kamera-einrichten

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10 UPNP (Universal Plug and Play)

UPNP ist für die herstellerübergreifende Ansteuerung von Geräten entwickelt worden. Detaillierte technische Informationen gibt es bei Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Universal_Plug_and_Play

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11 Motion Detection

Zu Deutsch „Bewegungserkennung“. Die Bewegungserkennung erkennt Bewegungen und kann darauf reagieren. Ein Beispiel ist, dsas bei einer Bewegung eine Nachricht/Bild auf das Smartphone geschickt wird und so direkt überprüft werden kann, was zuhause passiert. Manche Kameras unterstützen eine „Empfindlichkeits Einstellung“ für die Bewegungserkennung.

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12 DNS (DDNS)

DNS: „Domain Name System“ und DDNS „DynDNS“ zu Deutsch „Dynamischer Domain Name System Eintrag“. Eine Besonderheit ist hier DDNS. Nehmen wir an, wir wollen unsere WLAN-Kamera über das Internet direkt ansprechen um z.B. zu prüfen ob jemand in unserem Schrebergarten eine wilde Party feiert. Wir befinden uns jedoch nicht an unserem heimischen PC. Was nun? Die IP-Adresse der Kamera wissen wir natürlich nicht. Hier hilft DynDNS. Mit DynDNS kann man der Kamera eine Adresse geben wie beispielsweise www.dyndns.marco-kamera-4a.com. Nun brauchen Sie sich nur diesen Namen zu merken um die Kamera von überall auf der Welt zu steuern und darauf zuzugreifen. Natürlich ist das ganze Passwortgeschützt um fremde Zugriffe zu verhindern. Für die meisten WLAN-Kamera Apps für Smartphones wird eine solche DDNS benötigt.

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13 Protokolle: HTTP, TCP/IP, UDP, STMP, DDNS, SNTP, DHCP, FTP

Protokolle welche die Kamera unterstützt. Die wichtigen wurden bereits erwähnt oder werden es noch im laufe des Artikels.

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14 HTTP Zugang/Webinterface

Die meisten WLAN-Kameras haben ein sogenanntes „Webinterface“ über das die Kamera gesteuert werden kann. Praktisch wenn man z.B. von der Arbeit aus nachsehen möchte, was daheim im Kinderzimmer passiert. Folgender Artikel zeigt Videos der Einrichtung und ein solches Webinterface: http://www.wlan-kamera.info/artikel/wlan-kamera-einrichten

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15 LAN

„Local Area Network“. Bedeutet übersetzt "Lokales Netzwerk" oder "Kabelgebundenes Netzwerk". Wird von so gut wie jeder WLAN-Kamera unterstützt und bedeutet, dass die Kamera auch direkt mit einem Netzwerkkabel angeschlossen werden kann.

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16 Blende

§Die Blende wird oft auch mit F bezeichnet. Je kleiner F ist bzw. eingestellt werden kann, desto mehr Licht kann in das Objektiv der Kamera eindringen.

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17 Brennweite

Die Brennweite wird in Millimetern angegeben. Je kleiner die Brennweitenzahl, desto mehr Bildfläche ist sichtbar. 2,2 Millimeter entsprechen bei einer WLAN-Kamera grob 155°. Meist wird der sichtbare Winkel in der Beschreibung angegeben.

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18 Fokus

Die meisten WLAN-Kameras haben sogenannte Fixfokus Objektive, welche im Grunde nur ein einziges Element einer Ebene scharf abbilden. Dies ist jedoch unproblematisch, da wir durch die Tiefenschärfe genug Schärfebreich haben. Es sind übrigens sehr viele Webcams und WLAN-Kameras mit Fixfokus Objektiven ausgestattet.

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19 Zoom/Digitalzoom

Es gibt einen „echten“ zoom, wie man ihn kennt wenn bei einer Kamera das Objektiv ausfährt und es gibt den„digital zoom“. Beim digitalzoom wird nur das Bild auf Kosten der Bildqualität vergrößert. Nicht wundern, viele WLAN Kameras weisen nur digital zoom auf.

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20 3GP

 

3GP ist eine Bezeichnung für ein Datei- und Videoformat für mobile Geräte wie Smartphones. Wer also ein Smartphone mit der WLAN-Kamera nutzen will sollte auf 3GP achten.

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21 WEP, WPA, WPA2

Sind Verschlüsselungsalgorithmen von WLAN-Routern. Die WLAN-Kamera sollte die von Ihnen genutzte Verschlüsselung unterstützen. Dies ist meist der Fall, aber lieber vor dem Kauf prüfen. Informationen darüber, welche Verschlüsselung ihr Router unterstützt, finden Sie in der Anleitung oder auf den Herstellerseiten.

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22 802.11, 802.11a/b, 802.11g, 802.11n …

Sind WLAN Spezifikationen. Auch hier gilt das gleiche wie für den Verschlüsselungsalgorithmus. Einfach in der Anleitung des Routers nachsehen was unterstützt wird.

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23 Lux/Lichtempfindlichkeit

Je kleiner der LUX Wert, desto lichtempfindlicher ist die Kamera.

 

Diese Liste sollte ihnen helfen, die richtige WLAN-Kamera auszuwählen zu können bzw. die Fachbegriffe die angegeben werden zu verstehen.

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