Reolink Argus PT
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Die Reolink Argus PT im Test. Eine batteriebetriebene Außenkamera mit Motor, Nachtsicht und App. Los gehts.

 

Lieferumfang der Reolink ARGUS PT

Info: Wer eine Kamera ohne Motor sucht, der kann sich die Argus einmal ansehen: Argus 2 im Test

Info: Nachtrag, 5% Rabttcode: ytb5mega

Lieferumfang der Reolink Argus PT (Solarmodul muss separat gekauft werden)

Info: Solarmodul muss separat gekauft werden. Die Wandhalterung samt Montageset wird auch hier mitgeliefert.

Solarmodul anzeigen

Lieferumfang der Argus PT:

  • Kamera
  • Halterung
  • Schrauben, Dübel und Bohrschablone
  • Anleitung
  • USB-Kabel
  • Aufkleber (auch Deutsch)

 

Im ersten Video habe ich das Unboxing festgehalten.

 

Kapitel

  • 00:12 Unboxing
  • 07:46 Setup
  • 09:27 Kamera & Erfahrungswerte
  • 13:33 Testaufnahmen
  • 13:45 App & PC-Software
  • 13:58 Fazit

 

Setup

Das Setup ist extrem einfach. 

  1. Zuerst wir der Schalter hinten auf ON geschoben. Dann ertönt ein Audiohinweis: "Please run Reolink app run the camera and set it up".
  2. Wir öffnen die App und tippen das blaue Pluszeichen in der rechten oberen Ecke an. Darauf hin werden wir aufgefordert den QR-Code der Kamera einzuscannen.
  3. Als nächstes werden wir aufgefordert unsere WLAN-Daten einzugeben und daraus wird ein QR-Code generiert. Nun halten wir das Handy vor die Kamera und diese scannt den Code ein. Ist dies erfolgreich so ertönt ein "Ding" Ton.
  4. Es ertönt anschließend: "Scan succeeded connection to router". Nach kurzer zeit ertönt dann, bei Erfolg noch folgendes: "connection to router succeeded, welcome to reolink"
  5. Dann müssen wir noch ein Passwort vergeben und können die Kamera auch benennen. Zum Schluss gibt es noch ein paar Infos zum PIR. Fertig der Zugriff ist jetzt bereits möglich. In einem separaten Video unten zeige ich euch diese App im Detail.

 

Die Kamera & Erfahrungswerte

Bei der Argus PT handelt es sich um eine Kamera mit verbautem Akku(6500 mAh), welcher über die Solarzelle aufgeladen werden kann. Ich habe einmal folgende Ladetests gemacht. Die Solarzelle lag dabei auf einem Hausdach und wurde nach Süden ausgerichtet bzw. so, dass die Sonne möglichst optimal daraufscheint. An den Daten sehen wir, dass wir bei voller Sonne in 14 Minuten ca 2% mehr Ladung haben. Wird es wolkig so sinkt der Wert auf etwa 2% in 43 Minuten ab. Ich habe einige Datenwerte erfasst, wie ihr hier seht.

Tag 1

  • 15:37 45% volle Sonne
  • 15:51 47% volle Sonne
  • 16:17 49% Sommer aber Wolke
  • 17:00 51% Sommer aber Wolke
  • 18:34 56% Sommer aber Wolke

Tag 2

  • 15:45 55% volle Sonne
  • 13:21 72% volle Sonne durchgehend
  • 14:14 78% volle Sonne durchgehend

Die Kamera verfügt über eine 1080P Auflösung und kann maximal 15 Bilder pro Sekunde aufzeichnen. Das Objektiv liefert 105° in der Diagonale. Es handelt sich um eine Außenkamera und sie ist wetterfest, im Genauen trägt sie die Schutzklasse IP64. Es gibt ein Mikrofon und einen Lautsprecher. Eine Testaufnahme mit dem Mikrofon findet sich im separaten Video mit den Testaufnahmen unten im Artikel. Der Lautsprecher ist bei der Größe in Ordnung und man kann die Ausgabe verstehen. Er liefert so etwa die Lautstärke die man von den typischen Gegensprechanlagen kennt. 

Bild
SD-Slot (bis 64 GB)
Bild
Montageset

Der SD-Slot(Karten bis 64 GB) ist hier mal wieder etwas versteckt. Da habe ich auch schon negative Wertungen gelesen, weil der angegebene Slot angeblich nicht vorhanden ist. Ist er aber. Der Kamerakopf muss dazu einfach weit nach vorne bewegt werden wie ihr hier seht. Dann kommt der Slot zum Vorschein und dahinter befindet sich der SD-Slot. Daneben befindet sich im Übrigen auch der Resetknopf.

Um das Objektiv herum sind 6 Infrarot-LEDs verbaut die im Dunklen auch rot leuchten! Testaufnahmen bei Tag & Nacht gibt es im Video unten.

Bild
An- und Ausschalter
Bild
Solarzelle

Da es sich um eine batteriebetrieben Kamera handelt ist sie nicht für Streaming oder die 24/7 Überwachung geeignet. Das geht mit einem Akku einfach nicht. Auch hoch frequentierte Bereiche erschöpfen den Akku schnell. An sich logisch. Am besten wird sie an Orten befestigt wo es nicht alle 5 Minuten Personenverkehr gibt und sie einen größeren Bereich abdecken kann. In der Anleitung gibt es auch Infos dazu, wie der PIR am besten funktioniert. Denn der löst die Bewegungserkennung aus. In einem schmalen Treppenaufgang reagiert der PIR z.B. manchmal nicht schnell genug. Sprinte ich die Treppe hoch, dann bin ich erst ab der halben Treppe auf dem Video. Das ist so aber normal bei dieser PIR Variante akkubetriebener Kameras.

Es handelt sich um eine Kamera mit PTZ. Kurz gesagt bedeutet das, dass wir sie per Motor schwenken und drehen können. Horizontal um 355° und vertikal um 140°. Den Radius demonstriere ich im Video oben. Bei mir war es so, dass die Motorsteuerung im Flüssig-Modus, das ist die niedrigere Bildqualität, besser funktioniert. Wir sehen die Reaktion einfach besser bzw. nicht so verzögert. Danach habe ich dann immer auf "beste Bildqualität" umgestellt.

Bild
Solarmodul
Bild
Kamera mit Wandhalterung

Neben dem Objektiv gibt es eine blaue LED welche leuchtet, wenn eine Aufnahme läuft. Dies kann aber in der App deaktiviert werden.

Wichtig ist auch hier wieder, das es sich um eine 2,4 Ghz Kamera handelt! Nicht um 5 Ghz WLAN.

 

Technische Daten

  • H.264
  • 1080p HD bei 15 fps
  • Mit festem Objektiv, 105° Diagonal
  • Nachtsicht Bis zu 10 m
  • Lautsprecher und Mikrofon
  • Emailalarm & Push-Alarm
  • WLAN-Standard: IEEE 802.11b/g/n
  • WLAN-Sicherheit: WEP(ASCII)/WPA-PSK/WPA2-PSK
  • Für 2,4 GHz WLAN
  • Akku: 6500 mAh wiederaufladbarer Akku (Akku-Laufzeit variiert nach Einstellungen, Nutzungsbedingungen & Umgebungstemperatur)
  • Strom: Unterstützt Aufladung mit 5 V/2 A Netzadapter
  • Wetterfest mit IP64-Zertifikat
  • Unterstützt Micro SD-Karte von bis zu 64 GB

 

Testaufnahmen

Ich habe wie immer mehrere Testaufnahmen in 1080P erstellt. 

 

Die App & Software

Die App im Detail und die Clientsoftware für Windows stelle ich euch wie immer jeweils in einem separaten Video vor.

 

APP

 

PC-Client

 

 

Wichtige Funktionen der App

  • PIR
  • Zeitplan
  • Szenen
  • Nachtsicht
  • Aufnahme auf SD in M und S (M ist Full HD)
  • PTZ
  • Sirene/Eigener Alarmton
  • Push/Mail-Versand
  • Zeitstempel
  • Bild drehen
  • Neu starten
  • Teilen/Zugriff für anderes Handy
  • Manuelle Aufnahmen
  • Alarmverwaltungen (Videos ansehen)

 

Mein Fazit

Der Preis der Reolink Argus PT liegt momentan bei um die 130 €. Achtung! Das Solarmodul muss separat erworben werden und kostet um die 30€. Das Setup der Kamera ist extrem einfach und die App ist sehr übersichtlich gestaltet. 
Durch den Akku kann die Kamera ohne Kabel verlegen betrieben werden. Halterung Dübel und Schrauben liegen bei. Zeitpläne, Nachtsicht, SD-Kartenslot und eine Motorsteuerung sind vorhanden.
Es gibt einen Sirenenalarm und wir können hier einen eigenen kurzen Alarm einsprechen. Push sowie E-Mailversand sind auch möglich. E-Mail ALarm macht meiner Meinung nach aber nur noch in speziellen Fällen Sinn. Generell empfehle ich den PUSH-Alarm.

Die Argus PT ist ein solides Modell und erfüllt ihre Aufgabe. Ich bin damit soweit zufrieden. Bei stockendem Video denkt immer dran, die WLAN-Verbindung zu prüfen und notfalls wechselt den Stream auf flüssig. Es ist außerdem möglich die Streams anzupassen(Bitrate, FPS, Auflösung). Das zeige ich im Video zur App!

Das war ein weiterer Testbericht von mir für euch und ich hoffe er hilft dir weiter. 

Über mich

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