IMOU Ranger 2C
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Geschrieben am 12.09.2021 von Marco, aktualisiert 12.09.2021

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Überwachungskameratest von mir für dich. Heute ist es mal wieder Zeit für ein sehr preiswertes Modell, welches zum Testzeitpunkt etwa 45 Euro kostet. Es handelt sich dabei um die IMOU Ranger 2C und für den niedrigen Preis hat sie viel zu bieten. Motorsteuerung, SD-Slot, Cloud, eine App, Bewegungsverfolgung, Tonalarm, Bewegungsalarm und mehr. Wie ist die Bildqualität und wie hört sich das Mikrofon an? Wie immer erfährst du jetzt alles im Detail, im Video und im Testartikel.

 

 

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Lieferumfang der IMOU Ranger 2C

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IMOU RANGER 2C Test 14

 Der Lieferumfang ist übersichtlich und besteht aus:

  • Dübel+Schrauben für die Wandhalterplatte
  • Kamera
  • Kurzanleitung
  • 5V, 1A Netzteil
  • 194 cm Anschlusskabel Micro-USB

 

 

 

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Setup

Ich schließe wie immer zuerst die Kamera an den Strom an. Wie bei fast allen motorgesteuerten Kameras, so bewegt sich diese erstmal von selbst und danach blinkt die LED grün. Das Setup ist wieder sehr einfach, legen wir los.

  • Wir starten zuerst die App und müssen uns hier ein Konto anlegen.
  • Im Anschluss tippen wir das Pluszeichen rechts oben in der Ecke an und wähle QR-Code scannen aus.
  • Wir scannen jetzt den QR-Code auf der Unterseite der Kamera ein.
  • Es wird nochmal angezeigt was wir prüfen müssen.
  • Es wird ein temporäres WLAN erzeugt, was wir bestätigen müssen.
  • Die Kamera funktioniert nur mit 2,4 Ghz WLAN und ein solches müssen wir auswählen und unsere Daten eingeben. Danach wird alles verbunden.
  • Wie so oft können wir der Kamera einen Bereich zuweisen und Alexa erkennt hier die Kamera auch direkt. Dazu aber später mehr.
  • Die Cloud-Testversion aktiviere ich für meinen Test auch wieder. (7-Tag + 30 Tage danach).
  • Ein Firmwareupdate gibts direkt auch noch, welches ich natürlich vorher durchführe.

Das wars auch schon und die Kamera ist einsatzbereit. Wie immer gibt es noch ein separates Video zur App unten im Artikel.

 

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Die Kamera

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Überwachungskamera
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Die Ranger 2C

Das Gehäuse besteht aus Kunststoff und wirkt von der Verarbeitung her für so ein 45 Euro Indoor-Modell angemessen. Vorne befindet sich das Objektiv und wie die Kamera sich im Bezug auf Bildwinkel und Bildqualität so schlägt, könnt ihr im separaten Testvideo sehen. Die maximale Auflösung beträgt 2560x1440 Pixel. Es gibt das gleiche Modell aber auch noch als 1080P Version.

Über dem Objektiv befindet sich die Status LED, welche wir in der App aber auch deaktivieren können. Unter dem Objektiv sehen wir das Mikrofon und eine Testaufnahme damit gibt es im separaten Video mit den Testaufnahmen. Die Kamera verfügt über eine Halterplatte, welche unten eingedreht wird. Die können wir an die Decke oder Wand schrauben und eine Bohrschablone sowie Dübel und Schrauben liegen bei.

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Halterplatte 
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SD-Slot

Es gibt einen SD-Kartenslot, welcher jedoch nur sichtbar wird, wenn das Objektiv komplett nach oben gefahren wird. Dort befindet sich auch der Resetknopf. Auf der Rückseite sehen wir dann noch den Lautsprecher und den Stromanschluss.

Das Anschlusskabel ist 194 cm lang und es handelt sich um ein 5V, 1 Ampere Netzteil. Die Kamera verfügt zudem über eine Motorsteuerung und kann geneigt so wie geschwenkt werden. Dadurch wird eine 360°- Sicht(durch schwenken der Kamera) möglich und neigen ist im Bereich von 90° möglich. Es gibt einen Privatmodus in der App. Aktivieren wir den, dann fährt das Objektiv ins Gehäuse ein.

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Objektiv sichtbar
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Privatmodus

 

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Erfahrungswerte

Für unter 50 € liefert die Kamera recht viele Funktionen. Die Überwachungskamera selbst hat keine sichtbare Antenne bzw. die ist im Gehäuse integriert. Ihr solltet sie generell nicht zu weit vom Router weg betreiben. In dem Haus hier befinden sich im Keller ein Router und ganz oben unter dem Dach. Verbindungstechnisch war das alles im grünen Bereich. Man merkt aber, dass die Videostreamverzögerung hier direkt 5 Meter vom Router weg besser ist als im Stockwerk darunter. 

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Cloud mit Thumnails
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HDR

Auch hier gibt es in der Videoübersicht der App nur Thumbnails bei Videos nur in der Cloud. Auf der SD-Karte sehen wir keine Thumbnails. Woher kenne ich das blos … ja genau von einigen anderen Anbietern wie Blink oder EZVIZ.

Die Sirene ist etwas lauter als Zimmerlautstärke und ziemlich nervig. Damit erfüllt sie ihren Abschreckungseffekt auch. Denkt aber dran, dass man die Kamera aber auch einfach einpacken und mitnehmen kann, wenn man dadurch genau weiß wo die steht.

Alexa findet die Kamera direkt und von alleine beim Setup. Ich kann dann also direkt sagen "Alexa zeige mir die KAMERANAME Kamera. Allerdings puffert der Videostream hier alle 5 Sekunden und der Ton ist nur Rauschen. Keine Ahnung was hier los ist. Ich muss aber auch sagen, dass die Videostream-Alexaintegrationen sowieso meist eine zu hohe Latenz aufweisen. Wer sich dafür interessiert sollte eher auf den RTSP-Stream zurückgreifen.

Lesetipp: Alexa/Echos Show Videostream anzeigen

Das Justieren der Motorsteuerung ist etwas fummelig, wenn die Verbindung nicht optimal ist und sie reagiert dann recht stark. Geht aber. Die niedrigere Bildqualität ist fürs Einstellen gut, dann geht es besser. Danach kann man die wieder hochsetzen. Genereller Tipp bei Motorsteuerung. Die Mikrofonqualität war überraschend gut, zumindest empfinde ich das so, siehe Testaufnahmen. Damit kann man die Kamera auch gut zum Gegensprechen nutzen. Denkt aber dran, die ist nicht wetterfest.

Wenn wir mit dem Handy manuelle Bilder oder Videos aufnehmen, dann landen diese im Ordner "easy4ip" im internen Speicher des Smartphones.

 

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RTSP

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iSpy
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RTSP in VLC

Zugriff auf den RTSP-Stream der Kamera ist möglich. Die dafür nötige Adresse werde ich im Testartikel genau festgehalten. Auch in iSpy konnte ich die Kamera so hinzufügen, Ton und Bild funktionieren

  • rtsp://admin:SECURITY-CODE@192.168.1.93:554/cam/realmonitor?channel=1&subtype=0&unicast=true&proto=Onvif

SECURITY-CODE: Code auf der Unterseite der Kamera! Die IP-Adresse muss natürlich durch eure eigene ausgetauscht werden.

Auch in iSpy hat es geklappt. ONVIF oder die Motorsteuerung konnte ich dort nicht zum laufen bringen.

 

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App/Funktionen/Daten

Auch zur App gibt es ein separates Video.

 

  • Privatmodus/Datenschutzmodus. Objektiv fährt ins Gehäuse
  • Erkennungszonen
  • Audioalarm, Reaktion auf Geräusche (z.B. Babygeschrei)
  • Sirene
  • Tracking, Objektverfolgung
  • Geofencing
  • Zeitplan
  • Aufnahme per Zeitplan auf SD
  • Videoübersicht der SD-Karte hat keine Thumbnails. Die Cloud dagegen schon.
  • WLAN Wechsel ohne Reset möglich!
  • Gegensprechen
  • Motorsteuerung, drehen und neigen der Kamera.
  • Menschenerkennung, reduziert Fehlalarme.
  • Push mit Bild
  • Benachrichtigung bei Offline Kamera
  • Bewegungsempfindlichkeit 1-5
  • Gerät teilen
  • HDR ein/aus
  • Status LED ein/aus
  • IR LED ein/aus
  • Bild 180° drehen
  • TLS ein/aus
  • Neustart
  • Auflösung 2560x1440
  • IR-Nachtsicht
  • 24/7 Aufnahme möglich
  • SD-Slot für Karten bis 256 GB

 

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Cloud

Es gibt eine Cloud bzw. erstmal kann man diese 30 Tage lang testen. Danach kann ein Abo abgeschlossen werden. Es gibt momentan, Stand 11.08.2021, drei verschiedene Pakete mit verschieden langer Speicherdauer. Diese Infos könnt ihr direkt in der App abrufen.

Tage ist hier die Speicherdauer.

  • 3 Tage 1.89€ Monat /18,90 € Jahr
  • 7 Tage 2.79€ Monat /27,50 € Jahr
  • 30 Tage 6.49€ € Monat /63€ € Jahr

Es ist außerdem nötig für jede Kamera ein Abo abzuschließen. Bei mehreren Kameras geht das schnell ins Geld. Aber ihr kennt jetzt die Preise und könnt das beispielsweise einmal mit den Preisen der Blink-Cloud vergleichen.

 

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Testaufnahmen

Alle Testaufnahmen wurden mit HDR durchgeführt, weil das ein besser belichtetes Bild ergibt. Die Testaufnahmen auf 2560x1440 findet ihr in folgendem Video.

 

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Fazit

Die Ranger 2C gibt es in zwei Versionen, ein mal mit 1080P und dann einmal die Version die ich hier hatte, mit einer Auflösung von 2560x1440. Für den Preis hat sie wirklich viele Funktionen darunter sind die wichtigsten wie:

  • Bewegungserkennung bzw. Menschenerkennung
  • Sirene
  • Audioalarm
  • Motorsteuerung
  • Objektverfolgung
  • SD-Slot
  • Cloud
  • Zeitplanaufnahme

Durch das Mikrofon und den Lautsprecher lässt sich die Kamera z.B. auch gut als Babyphone einsetzen. Das aber nur so als Idee. Die Cloud ist hier keine Pflicht und ein RTSP-Stream ist auch verfügbar. Wir können die Kamera also auch in Drittanbietersoftware oder machen NAS-Geräten einbuchen und verwenden. Praktisches kleines Teil für unter 50€. Wer Wert auf die Alexaintegration legt, der weiß nun auch Bescheid, dass das bei mir nicht geklappt hat, weil der Stream alle 5 Sekunden puffert.

So das wars von mir und ihr wisst nun Bescheid und könnt selbst entscheiden.

Über mich

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