Nooie Cam
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Geschrieben am 07.01.2019 von Marco, aktualisiert 18.07.2021

Heute teste ich die preiswerteste WLAN-Überwachungskamera die ich bis jetzt in den Händen hatte. Es handelt sich dabei um die Nooie Cam, welche aktuell 30 Euro kostet.

 

 

Lieferumfang


Nooie Cam IPC007

Der Lieferumfang besteht aus:

  1. Kurzanleitung (sehr kurz)
  2. 3M Klebepad
  3. Kamera
  4. USB-Kabel (ca. 140 cm)
  5. USB-Steckdosenadapter

 

Wie immer gibt es ein Video mit dem Unboxing, der Installation und dem Fazit.

 

 

 

Die Kamera

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Nooie Cam
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Rückseite

Die Kamera hat vorne, laut Angabe, ein 3,89 mm Objektiv. Dies ergibt ein Sichtfeld von ca. 96°. Über dem Objektiv befindet sich ein Lichtsensor, welcher die Nachtsicht automatisch aktiviert oder deaktiviert. Die Kamera hat um das Objektiv herum 6 Infrarot LEDs, welche das Bild bei Nacht belichten. Diese IR-LEDs leuchten im Dunkeln allerdings nicht rot. Das heißt, die Kamera ist im Dunklen quasi nicht zu sehen.

Unter dem Objektiv befindet sich eine Statusled. Es ist aber möglich, diese LED über die App auszuschalten. Der kleine Punkt unten ist ein Mikrofon.

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Mikro-SD Slot
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CAPTION

Auf der Seite gibt es einen Micro-SD Kartenslot, welcher SD-Karten mit bis zu 128 GB Speicherkapazität erkennt. Ich habe eine 64 GB Speicherkarte eingelegt. Auf der Rückseite befindet sich ein Lautsprecher und links daneben der Resetknopf. Wird der Reset-Knopf ca. 6 Sekunden gedrückt und gehalten, dann ertönt ein Hinweiston und die Kamera ist dann komplett auf Werkseinstellungen zurückgesetzt und muss neu eingerichtet werden.

Info: Beim Starten (einstecken) der Kamera ertönt eine kurze Melodie(nach erfolgreicher Einrichtung).
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Klebepad
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Fuß

Der Fuß ist an einem Gelenk befestigt und im Video demonstriere den Radius. Nach vorne kann sie nur leicht gekippt werden, ca. 20°. Nach hinten kann sie bis zum Anschlag gekippt werden. Die Kamera kann außerdem mit dem beiliegenden 3M Klebepad an die Wand geklebt werden. Das Klebepad passt dabei genau in die Runde Aussparung auf der Unterseite.

 

Installation

Die Kamera ist sehr leicht und schnell installiert. Dabei wird ein QR-Code auf dem Smartphone generiert und vor die Kamera gehalten. Wie ich dies gemacht habe zeige ich euch im Video oben.

 

App

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Zeitplan
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Video

Ich habe zur App ein separates Video erstellt, welches jetzt folgt.

 

 

 

Die App ist simpel und übersichtlich. Es ist aber leider nicht möglich die FPS, das WLAN, die Lautstärke des Lautsprechers, die Empfindlichkeit des Mikrofons zu ändern.

Info: FPS sind die Bilder pro Sekunde. Ab 24 FPS wirken Bewegungen flüssig.

Testaufnahmen

Ich habe diverse Testaufnahmen und Screenshots(siehe Galerie) erstellt, welche ihr euch in einem separaten Video anschauen könnt. So seht ihr selbst wie die Bildqualität ist, ohne dass ich das großartig kommentieren muss. Artefakte gibt es und im Dunklen ist die Qualität schlechter als im Hellen. Für eine simple Überwachung reicht das aber. Mit simpel meine ich den Einsatz als Babyphone oder zum Überwachen von Tieren, also ob es ihnen gut geht.

 

 

 

Technische Daten

Nooie Cam
Nooie Cam im Test - WLAN-Überwachungskamera - 720P mit App - Preiswertes Babyphone
Preis 20 - 50 EUR
Hersteller Nooie
Modellname IPC007
Alarmfunktionen Push/Smartphone/App
Auflösungen 1280 x 720 (720p)
Bewegungserkennung Ja
Brennweite 3.89mm
Cloud Ja
DDNS Nein
Einsatzort Innen
IR Cut Filter Nein
LAN Anschluss Nein
Lautsprecher Ja
Mikrofon Ja
Mobil Zugriff Ja
Modellname IPC007
Nachtsicht(LED) 6 IR LEDs
SD Karten Ja
Sichtwinkel 90 °
Verschlüsselung WPA2
Wetterfest Nein
WLAN Modus 802.11 b, 802.11 g, 802.11 n
Zoom Nein

 

Blinkcodes der Statusled

  • LED dauerhaft rot: Gerät ist eingeschaltet und initialisiert sich gerade.
  • LED blinkt rot: Das Gerät ist bereit sich zu verbinden, Einrichtung.
  • Blinkt blau/rot: WiFi-Name(SSID) oder Passwort falsch.
  • Blinkt blau: Das Gerät ist verbunden.
  • Leuchte blau: Alles ok, Gerät funktioniert und ist einwandfrei eingerichtet.

 

Weitere Infos

  • Unterstützt nur 2,4 GHz WLAN, 5 GHz nicht!
  • Auflösung: 1280 x 720 (720p / 15fps) mit 300 kb/s
  • Sensor: SC1245 1 - 2,7 Zoll CMOS-Bildsensor
  • IR-Nachtsicht: 10 m (6 IR-LED-LEDs)
  • WiFi-Frequenz: 2,4 GHz, WPA2-Verschlüsselung
  • Videokomprimierung: H.264

Cloudspeicher für 5$ im Monat möglich. Es ist möglich die Cloud 30 Tage lang, kostenlos, zu testen. Diese habe ich aber weder genutzt noch getestet. Im Router wird das Gerät als SHARETRONIC angezeigt.

  • Zugriff teilen möglich. Der eingeladene Nutzer(muss sich Registrieren) sieht dann nur Videobild kann aber nichts steuern.
  • Manuelle Snapshots und Videos landen auf dem Handy.
  • Alarmaufnahmen landen auf der SD-Karte.
  • Schatten löst Alarm aus! Lichtveränderungen auch.
  • Daueraufnahme möglich(5 Minuten Videos).
  • Unterstützt laut Hersteller iOS 8.0+, Android 4.4+.

 

Fazit

Die Kamera kostet zum Zeitpunkt des Tests nur 30 Euro. Den Preis sollte man also immer im Hinterkopf behalten. Die Bewegungserkennung reagiert, je nachdem mit 1-3 Sekunden Verzögerung. D.h. wenn ich schnell durchs Bild renne bin ich nicht auf dem Video. Die Bewegungserkennung erfolgt per Bildvergleich, was bedeutet das auch Schatten und wechselnde Sonneneinstrahlung einen Alarm auslösen kann.

Die Bildqualität ist auf dem kleinen Handybildschirm in Ordnung. Die volle Auflösung, auf einem PC betrachtet, ist dann nicht mehr so gut und wir sehen viele Artefakte. Schaut euch die Testaufnahmen und Screenshots dazu an, dann seht ihr es selbst genau. Die Kamera hat keinen RTSP-Stream und wir müssen sie also zwingend mit der App des Herstellers nutzen. Dazu muss man sich mit einer Mailadresse und einem Passwort registrieren. Wer das nicht will, der kann die Kamera nicht nutzen. Es gibt auch einen Clouddienst, welcher 5$ im Monat kostet. Den habe ich aber nicht getestet.

Was ich bei der Nooie Kamera jedoch sehr interessant fand ist, das wir die LED ausschalten können und die Infrarotleds im Dunklen nicht zu sehen sind. D.h. sie leuchten nicht, wie sonst so oft, rot auf. Das ist ein Vorteil, da Licht ein Baby oder Tiere stören oder ablenken könnte.

Wo sehe ich jetzt den Anwendungsbereich. Ich sehe den Anwendungsbereich z.B. als preiswertes Babyphone oder beispielsweise zur Überwachung der Hundehütte. Dabei ist die Bewegungserkennung nicht wirklich wichtig. Wir können mit der App einfach das Live-Bild betrachten und so sehen was vor sich geht. Dafür ist die Bildqualität dann auch ok. 

Das war ein weiterer Testbericht von mir und ich hoffe er hilft dir weiter.

 

Über mich

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