Reolink C2 Pro im Test
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Geschrieben am 11.03.2019 von Marco, aktualisiert 18.07.2021

Heute teste ich die Reolink C2 Pro im Detail. Zum Zeitpunkt des Tests kostet sie ca. 115 Euro und dafür kann sich die Hardware sehen lassen. Sie verfügt über eine Motorsteuerung, optischem Zoom und hat eine maximale Auflösung von 2560x1920 Pixel (5 Megapixel). Sie kann außerdem per LAN oder WLAN angeschlossen werden!

 

 

Lieferumfang


Lieferumfang der Reolink C2 Pro Überwachungskamera

Der Lieferumfang besteht aus:

  1. Der Kamera
  2. Wandhalterung, Bohrschablone, Dübel, Schrauben
  3. USB-Kabel(ca. 3 Meter)
  4. USB-Steckdosenadapter mit EU-Adapter und UK
  5. Kurzanleitung(Deutsch und Englisch)
  6. Netzwerkkabel

 

Hier das erste Video mit dem Unboxing und dem Fazit.

 

 

Installation

Für die Installation habe ich die Kamera zunächst einmal mit dem beiliegenden Kabel an den Strom angeschlossen. Außerdem habe ich sie mit einem Netzwerkkabel an meinen Router angeschlossen. Die Kamera ist auch WLAN fähig, aber für die Installation bevorzuge ich, wenn vorhanden, immer den Netzwerkanschluss. Im Anschluss habe ich die Reolinkapp installiert und gestartet. Los gehts.

Die Überwachungskamera wurde, wenn sie per Netzwerkkabel angeschlossen ist, bei mir automatisch erkannt. Ich habe sie dann angetippt und dann wird der Initialisierungsprozess gestartet. Wir können die C2 Pro darüber direkt mit dem WLAN verbinden, wenn wir dies möchten. Danach ist der Live-Stream auch schon zugängig. Einfache Installation.

 

Info: Eine alternative Installationsmöglichkeit ist das Einscannen des QR-Codes auf der Unterseite.

 

Die Kamera


Reolink C2 Pro

Die Kamera ist ca. 12 cm hoch und an der dicksten Stelle etwa 10 cm dick. Ganz oben befindet sich ein Lichtsensor. Darunter befindet sich das 2,8 bis 8 mm Objektiv. Das Objektiv hat nämlich einen optischen Zoom. Der Bildwinkel ist für 2,8 mm recht hoch. Laut Angabe liegt er bei 92°, wobei das auf mich eher wie fast 150° wirkt. Am besten werft ihr einen Blick auf die Testaufnahmen, denn dort sieht man das genau und dort demonstriere ich auch den Zoom.

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IR-LEDs
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Rückseite

Um das Objektiv herum befinden sich 8 Infrarot-LEDs. Hier im Bild seht ihr einmal wie die Kamera im Dunkeln aussieht. Die blaue LED spiegelt sich hier übrigens im Objektiv(Mitte). Diese blaue LED kann wohl nicht deaktiviert werden aber im empfehle sie bei Bedarf einfach abzukleben. 

Unter dem Objektiv befindet sich das Mikrofon. Eine Testaufnahme damit gibt es im Video mit den Testaufnahmen. Ganz unten befinden sich zwei Status-LEDs, links blau, rechts rot. Die Kamera verfügt über eine PTZ-Steuerung und kann um bis zu 355° gedreht werden. Das Objektiv kann aber auch um bis zu 105° geneigt werden. Ich habe dies einmal aufgenommen damit ihr dies seht.

Auf der Seite sehen wir ein Lüftungsgitter und dahinter befindet sich ein LautsprecherAuf der Rückseite sehen wir zwei Antennen. Eine für 2,4 Ghz WLAN und die Andere für 5 Ghz WLAN. Darunter ganz links befindet sich ein Anschluss für ein Netzwerkkabel. Direkt rechts daneben befindet sich ein SD-Kartenslot, welcher Karten mit bis zu 64 GB erkennt. Ganz rechts befindet sich der Stromanschluss in Form eines Micro-USB-Ports.

Auf der Unterseite sehen wir dann noch die Standarddaten und das Standard-Gewinde für die HalterungFür die Kamera liegt nämlich auch eine Kunststoffhalterung bei. Diese Halterung wird mit der Schraube in das Gewinde auf der Unterseite der Kamera geschraubt. So hält die Kamera dann auf der Halterung fest.

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Wandhalterung
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Wandhalterung (1)

Die Halterung hat auch noch eine Stellschraube, mit welcher wir den Winkel verändern können. Dies alles zeige ich im Video am Anfang des Artikels. Die Verarbeitung der Kamera wirkt solide. Ein Standard-Kunststoffgehäuse wie wir es fast immer haben.

 

Sonstige Erfahrungswerte

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Bewegungserkennung
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Zeitplan

Über Kabel, mit der App, bekomme ich ca. 4000 kbps und auf 5 Megapixel(2560x1920) ruckelt der Stream allerdings. Die App sagt mir Netzwerkverbindung ist schlecht, ich soll Balance nehmen. Allerdings vermute ich, dass das ander Hardware meines Handys liegt, denn die Verbindung gibt genug Datenrate her. Auf flüssig und balanced läuft das Video flüssig. Am PC mit der Software ruckelt es nämlich nicht auf 5 Megapixeln. Am Smartphone benötigen wir aber ohnehin keine 5 Megapixel, da reicht auch "flüssig" oder "balanced" als Videoqualität aus.

Die Kamera kann bei Bewegungserkennung einen Alarmton ausgeben. Das ist ein Sirenenton und den habe ich im Video oben eingespielt und aufgenommen. Ich würde sagen die Sirene ist ca. so laut wie meine Stimme, wenn ich normal spreche. Derjenige der vor die Kamera tritt hört es auf jeden Fall. 

So wie es aussieht, nutzt die Kamera das kabelgebundene Netzwerk, sobald ein Netzwerkkabel genutzt wird. Zur Sicherheit ist es aber auch möglich einfach das WLAN-Passwort zu löschen, dann muss die Software das Kabel nutzen.

Die Push-Nachrichten haben bei den ersten Tests ca. 1-3 Sekunden benötigt. Am nächsten Tag waren es etwa 8 Sekunden. Dann später wieder ca. 1-3. Ein 1-3 Sekunden ist eher die Regel. Wenn wir die Kamera per Motor verstellen oder zoomen, dann löst auch das einen Bewegungsalarm aus. Das ist zwar nicht so toll, stört aber nicht so enorm, da wir sehen, dass wir das selbst ausgelöst haben.

Da die Kamera keinen PIR hat erfolgt die Bewegungserkennung per Bildvergleich. Dadurch kann es zu Fehlarmen kommen. Allerdings können wir über die PC-Software Bereiche von der Bewegungserkennung exkludieren. Auch die Sensibilität kann für gewisse Uhrzeiten konfiguriert werden. Ich empfehle euch hier direkt meine Artikel zu diesem Thema: Fehlalarme bei Überwachungskameras oder WLAN-Kameras vermeiden

Auf der SD-Karte werden immer zwei Aufnahmen gespeichert. Ein Video mit dem Zusatz M, das ist das 5 Megapixel Video und ein weiteres mit dem Zusatz S, das ist das kleinere Video. Es ist möglich sich E-Mails mit einem angehängten Bild und/oder Video zuschicken zu lassen. Ein reiner Text geht auch. Das Video, welches an die Mail angehängt wird, ist das Video in 640 Pixel Auflösung.

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E-Mail
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Videoanhang

Die Kamera hat einen Voraufnahmepuffer, d.h bei einer Alarmaufnahme beginnt die Aufnahme ca. 3 Sekunden bevor der Alarm erkannt wurdeEs gibt noch viele weitere Funktionen, darunter auch Zeitpläne. Alle Funktionen stelle ich noch in den separaten Videos genau vor. Unter den einzelnen Punkten "App", "Webui", "PC-Software" werd eich nochmal die wichtigsten Funktionen aufzählen.

 

Die App

Die kostenlose App für Android stelle ich euch in einem separaten Video vor.

 

 

 

Wichtige Funktionen

Im Video zeige ich alles genau aber hier noch einmal einige, meiner Meinung nach, wichtige Funktionen:

  • Bildeinstellungen: Dynamisch, scheint WDR zu sein
  • Bild spiegeln/um 180° drehen
  • Aufnahmezeitplan
  • Sensibilität der Bewegungserkennung. Bis zu 4 Zeitintervalle.
  • Aufnahme auf SD(in 640 und 5 Megapixel)
  • Zoomfunktion
  • Optischer Zoom
  • Motorsteuerung, Punkte speichern und anfahren.
  • Alarmaufnahmen abspielen
  • Maileinstellungen
  • Videoeinstellungen
  • Sirene und Zeitplan dafür
  • Gegensprechen(Lautsprecher+Mikrofon)

 

Die PC-Software - Reolink Client


Reolink Client

Auch die PC-Software habe ich mir einmal angeschaut. Diese macht einen recht soliden Eindruck. Auch hierzu gibt es ein sehr langes separates Video.

 

 

 

Wichtige Funktionen

Die PC-Software kann alles was die App kann und noch mehr.

  • FTP-Upload
  • Gast-Benutzer anlegen
  • Erweiterte Videoeinstellungen
  • Zeitpläne
  • Reboot nach Zeitplan
  • DDNS
  • NTP
  • Bewegungszonen(Nur dort wird dann auf Bewegung reagiert)
  • Privatsphärezonen(Bild ausschwärzen)
  • Massendownload der Videoaufnahmen
  • Alarmaufnahmen anschauen
  • Daueraufnahmen

 

Testaufnahmen


Testaufnahme im Garten am Tag
Info: Die Kamera ist nicht wasser- oder wetterfest.

Wie immer habe ich Testaufnahmen bei Tag und Nacht gemacht. Auch einen Audiotest gibt es in folgendem Video. 

Die Testaufnahmen sind mit folgenden Einstellungen entstanden

  • 2560x1920
  • 25 FPS
  • 4096 kbps

 

 

 

 

Webinterface


Weboberfäche

Auch hier gibt es wieder ein separates Video von mir. Fast alle Einstellungen in der Weboberfläche sind quasi die gleichen in der PC-Software, wobei die PC-Software die meisten bzw. noch mehr Einstellungsmöglichkeiten hat.

 

 

RTSP-Stream


iSpy

Die Kamera ist RTSP und ONVIF fähig. Zum Test habe ich sie in iSpy eingebucht und auch die Motorsteuerung samt Zoom getestet. Was ich aber zuerst gemacht habe ist das H264 Profil auf Basic zu stellen. Das geht über die PC-Software in den Haupteinstellungen unter Video bzw. Kodierung. 

Damit ist die Kamera auch problemlos mit einer Drittanbietersoftware wie Blueiris, iSpy oder Zoneminder nutzbar.

 

Technische Daten


Technische Daten

 

  • 3DNR ist eine Rauschunterdrückung
  • In den technischen Daten steht maximal 15 FPS(Bilder pro Sekunde)? Da sind aber 25 FPS möglich!

Tour-Infos(PC-Software): https://support.reolink.com/hc/en-us/articles/360006853274-Using-Tour-v…

Reolink C2 Pro im Test
Reolink C2 Pro im Test - Innenkamera mit PTZ/Optischem Zoom und 5 Megapixel Auflösung
Preis 100 - 200 EUR
Hersteller Reolink
Modellname C2 Pro
Alarmfunktionen Bild per Email, Bild auf FTP, Video auf FTP, Alarmton, Videoaufnahme, Video auf SD, Video auf Lokalen PC, Bild auf SD, Alarminfo per E-Mail, Push/Smartphone/App
Auflösungen 640 x 480 (VGA)
Bewegungserkennung Ja
Brennweite 2.8-8mm
Cloud Nein
DDNS Ja
Einsatzort Innen
IR Cut Filter Ja
LAN Anschluss Ja
Lautsprecher Ja
Mikrofon Ja
Mobil Zugriff Ja
Modellname C2 Pro
Nachtsicht(LED) 8 IR-Leds
SD Karten Ja
Sichtwinkel 92 °
Verschlüsselung WPA, WPA2
Wetterfest Nein
WLAN Modus 802.11 a, 802.11 b, 802.11 g, 802.11 n
Zoom 3x optisch

 

Fazit

Die Reolink C2 Pro kostet zum Zeitpunkt meines Tests ca. 115 Euro. Für den Preis ist vor allem die hohe Auflösung und die Bildqualität wirklich sehr gut. Die Installation ist einfach und die App ist übersichtlich und Deutsch. Zeitpläne sind möglich und einen SD-Kartenslot gibt es auch. Push-Nachrichten, Mikrofon, Nachtsicht, Lautsprecher und Zeitpläne, sowie der Sirenenalarm dürften die wichtigsten Funktionen für die meisten Anwender sein.

Die optionale PC-Software ist für eine kostenlose mitgelieferte Software auch ganz gut. Wer Drittanbitersoftware mit ONVIF/RTSP bevorzgt(wenn man mehrere Kameras verschiedener Hersteller nutzen möchte), der kann sie auch damit nutzen, denn sie hat einen RTSP-Stream und ist ONVIF fähig. Die Motorsteuerung und der optische Zoom runden da Ganze dann noch ab. Alleine für die Hardware ist der Preis wirklich gut.

Für den Preis bietet dieses Modell wirklich viel. Preis/Leistung ist hier, schon alleine wegen der Bildqualität, sehr gut.

 

 

Über mich

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