Geschrieben am 15.03.2018 von Marco, aktualisiert 21.08.2022
BlackBoxCam Rotate Mini
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Heute teste ich die BlackBoxCam Rotate Mini. Dies ist die erst Mini-Kamera die ich jemals getestet habe. Deshalb ist meine Erfahrung in diesem Bereich auch noch nicht wirklich groß. Los gehts.

 
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Lieferumfang



Lieferumfang der BlackBoxCam

Im Lieferumfang enthalten war:

  • Die Kamera
  • USB-Netzteil samt Kabel
  • Abdeckung einmal mit Aussparung für den Stromanschluss und einmal ohne.
  • Software-CD
  • Kurzanleitung, Englisch
  • Anleitung Englisch und Deutsch.

 

Hier das Video mit dem Unboxing, der Installation, meinem Fazit und der Kurzfassung zur Software.

 

 

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Installation

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Netzteil
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Rote LED

Zuallererst muss die Kamera mit dem mitgelieferten Netzteil an den Strom angeschlossen werden. Dazu entfernen wir den Deckel und verbinden dann die Kamera über das USB-Netzteil mit der Steckdose. Die LED an der Rückseite beginnt nun rot zu leuchten. Als Nächstes habe ich dann auch direkt eine SD-Karte eingelegt. Es werden Speicherkarten bis 128 GB unterstützt.

Anschließend kann der Schalter auf der Rückseite auf ON geschoben werden, dann startet die Kamera. Die Kamera brauch immer etwa 30-60 Sekunden, bis sie hochgefahren ist. Als Nächstes habe ich den QR-Code aus der Anleitung gescannt und dann kann ich auswählen, ob ich die App für Android oder Apple-Geräte installieren möchte. Ich nutze hier Android. Als Nächstes öffnet sich die Goolge-Play Seite und die App kann wie immer durch Tippen auf INSTALLIEREN installiert werden.

 

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Die Elemente

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Objektiv
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Magnet

Die Kamera hat zunächst einmal einen integrierten 5000mA Akku, der bis zu 8 Stunden hält. Es dauert etwa 10-15 Stunden bis der Akku voll geladen ist. Allerdings kann die Kamera auch permanent mit dem USB-Netzteil an die Steckdose angeschlossen und betrieben werden. Die Linse der Kamera ist vorne, hinter eine Kunststoffscheibe versteckt. Somit ist die Linse nicht sichtbar. Es ist außerdem möglich, die Linse per Motor um bis zu 180° zu schwenken. In der Kamera ist ein 1 Megapixel CMOS Sensor verbaut. Ein Megapixel entspricht ca. einer Auflösung von 1280x720, was dann 921.600 Pixel und somit knapp 1 Megapixel sind. 

Was ich recht praktisches finde, ist der Magnet auf der Unterseite der Kamera. Damit kann die Kamera an allen möglichen metallischen Objekten befestigt werden. Das kann beispielsweise ein Kühlschrank, ein Eisenregal oder eine Metalltüre sein. Die Kamera selbst wiegt ca. 95 Gramm und ist damit sehr leicht. Sie ist ca. 4 cm breit, etwa 3 cm hoch und 8,5 cm tief.


Elemente auf der Rückseite

 

Auf der Rückseite sehen wir zudem diverse Elemente. Ganz links befindet sich der Anschluss für das USB-Netzteil und darunter ist der Speicherkartenslot. Rechts daneben befindet sich eine LED. Direkt daneben befindet sich ein Reset-Knopf. Zu guter Letzt sehen wir hier noch den Schiebeschalter, um die Kamera ein- und auszuschalten.

 

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PC-Software, das Webinterface und die App

Für die Browsersoftware und die PC-Software habe ich auch ein separates Video erstellt. Dieses Video ist sehr lang geworden und deswegen hier eine Kurzfassung. Alle Videos bette ich aber noch in den nachfolgenden Absätzen ein. Auf der CD liegen zwei Ordner. In einem Ordner befindet sich eine Software mit dem Namen IPCMultiViewer. Es handelt sich dabei um eine einfache Software zur Verwaltung von IP-Kameras. So wie es aussieht, ist die Software aber nicht speziell für die BLACKBOXCAM gemacht, denn es gibt einige Einstellungen und Elemente, die wohl für andere Kameras gedacht sind. Die Software ist auf Englisch und vermutlich Chinesisch verfügbar. Die Software wirkt etwas rudimentär, funktioniert ansonsten aber wie erwartet.

Auch für die App gibt es ein separates Video. Die App ist recht übersichtlich, weist aber ein paar seltsame Übersetzungsfehler auf. Es gibt einige Einstellungen, die ich nicht in der Dokumentation gefunden habe. Beispielsweise sind die DDNS-Einstellungen zwar da, aber nicht funktionsfähig. Diese Funktion wird aber auch nicht beworben oder in der Anleitung erwähnt. So wie es aussieht, ist die App nämlich auch für andere Kameramodelle gedacht. Ansonsten ist die App recht übersichtlich und funktioniert wie erwartet.

Info: Hier noch ein wichtiger Hinweis zur Bewegungserkennung bzw. den Push-Nachrichten, welche bei der Bewegungserkennung auf das Handy gesendet werden. Wenn das Handy gelockt ist, dann gibt es keine Push-Nachrichten. Bei einem iPhone 5 funktionieren die Push-Nachrichten so lange, bis der Knopf oben zum Sperren des Smartphones gedrückt wird! Bei Android ist das übrigens auch so, wird der Bildschirm gesperrt, so gibt es keine Push-Nachrichten.

Ansonsten funktioniert die Push-Benachrichtigung recht gut und wenn ich vor die Kamera trete, dann ertönt nach ca. 2-4 Sekunden eine Push-Nachrich mit Tonsignal.

 

Info: Die App hatte zum Zeitpunkt des Tests die Version 1.6.4 S

Sontige Punkte, Notizen

  • Die Aufnahmen landen im Ordner "Pro iCam" im "lokal Storage" oder auf der SD-Karte.
  • Google SMTP für den Mailversand empfehlenswert bzw. Gmail-Konto.​
  • ActiveX samt Internet Explorer ist für das voll funktionsfähige Webinterface notwendig.
  • Das Mikrofon wird in der Anleitung nicht explizit erwähnt bzw. als Feature bekannt gegeben. Die Mikrofonqualität ist aber auch nicht wirklich gut bzw. man hört kaum etwas, wenn Personen weiter weg sind.

 

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Die App

 

 

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PC-Software und Weboberfläche/Webinterface

 

 

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Testaufnahmen und weitere Infos

 

Ich habe diverse Testaufnahmen angefertigt. Bei den Testaufnahmen habe ich verschiedenste Lichtsituationen gewählt. Es ist nicht empfehlenswert, die Kamera auf stärkere Lichtquellen, wie ein Fenster auszurichten. Bei solch hohen Kontrasten leidet die Bildqualität und das Bildrauschen nimmt manchmal zu. Es ist empfehlenswert, die Kamera von Lichtquellen weg auszurichten. Der Raum sollte am besten beleuchtet oder hell sein.

Info: Wenn ihr den Helligkeitsregler nutzt, um die Helligkeit zu erhöhen, wird vorhandenes Bildrauschen stärker.

Wenn ich in der App als Auflösung 1080P wähle, dann ruckelt das Videobild. Auf 720P oder 480P ist das Videobild flüssig. Am besten bzw. schärfsten sieht das Bild auf 480P aus. Die BlackBoxCam Rotate Mini hat keine Infrarot-LEDs, verfügt allerdings über einen Nachtmodus. Dieser erzeugt ein Schwarzweisbild und macht die Kamera lichtempfindlicher. In einem stockdunklen Raum ist das Bild aber schwarz, da es eben keine IR-LEDs gibt.

Info: Aktive IR-LEDs wären bei einer Kamera, die man nicht sehen soll (Spycam) auch kontraproduktiv, denn IR-LEDs leuchten nachts sichtbar rot auf!

Ich habe auch einen Reichweitentest durchgeführt. Mein WLAN-Router steht im Keller und dort, sowie im Erdgeschoss war die Verbindung gut. Im zweiten Stock war die Verbindung dann zu schlecht.

Die Kamera kann neben WLAN auch per P2P verbunden werden. Das bedeutet, sie kann ohne Router, direkt mit dem Handy genutzt werden. Das ist z. B. praktisch, wenn man sie unterwegs einsetzen möchte. Dank des Akkus ist das auch möglich.

Wird die IP der Kamera im Browser aufgerufen, so erscheint das Webinterface. Es gibt es auch eine Option mit MJPEG. Dies ermöglicht den Zugriff auf den Videostream in Browsern wie Chrome oder Firefox, ohne das ActiveX Plugin installieren zu müssen. Nachteil ist hier aber, dass es keinen Knopf für direkte Videoaufnahmen gibt.

 

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Technische Daten

Reset
BlackBoxCam Rotate Mini
BlackBoxCam Rotate Mini Test - Spionagekamera - Mini Überwachungskamera mit App
Preis Preis 100 - 200 EUR
Hersteller Hersteller BlackBoxCam
Modellname Modellname BlackBoxCam Rotate Mini
Alarmfunktionen Alarmfunktionen Bild per Email, Bild auf FTP, Alarmton, Videoaufnahme, Video auf SD, Video auf Lokalen PC, Bild auf SD, Alarminfo per E-Mail, Push/Smartphone/App
Auflösungen Auflösungen 640 x 480 (VGA), 1280 x 720 (720p)
Bewegungserkennung Bewegungserkennung Ja
Brennweite Brennweite -
Cloud Cloud Nein
DDNS DDNS Nein
Einsatzort Einsatzort Innen
IR Cut Filter IR Cut Filter Nein
LAN Anschluss LAN Anschluss Nein
Lautsprecher Lautsprecher Nein
Mikrofon Mikrofon Ja
Mobil Zugriff Mobil Zugriff Ja
Modellname Modellname BlackBoxCam Rotate Mini
Nachtsicht(LED) Nachtsicht(LED) Nein
SD Karten SD Karten Ja
Sichtwinkel Sichtwinkel 90 °
Verschlüsselung Verschlüsselung WPA2
Wetterfest Wetterfest Nein
WLAN Modus WLAN Modus 802.11 b, 802.11 g, 802.11 n
Zoom Zoom Nein

 

Zusatzdaten

Auflösung 1 Megapixel CMOS-Sensor
Frames* Maximal 25 FPS
Kompressionsverfahren H.264
Blickwinkel 90°
Mico-SD-Karten Klasse 4/10 bis 28 GB
App und Software Android/Windows/Apple
Browser IE 7+ mit ActiveX-Plugin
Chrome oder Firefox (MJPEG)
Akku 5000mA
Ladezeit ca. 10-15 Stunden
Betriebszeit ca. 8-10 Stunden
Netzstecker 5V / 2 A
IR LEDs Nein
Motorsteuerung 180° schwenken

*Bilder pro Sekunde

 

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Mein Fazit

Die Kamera kostet zum Zeitpunkt dieses Tests etwa 120 Euro. Ich muss hierzu sagen, dass dies die allererste Mini-Kamera ist, die ich bis jetzt getestet habe. Das bedeutet aber auch, dass ich bisher keinen Vergleich zu anderen, ähnlichen Produkten bzw. anderen Mini-Kameras habe. Deswegen gibt es hier keine direkte Wertung von mir und der Test ist neutral gehalten.

Info: Da das die erste Kamera dieses Typs ist, die ich teste, habe ich hier auch keine Sternebewertung vergeben. Ein Blick auf die aktuellen Amazon-Rezensionen hilft euch eventuell auch noch weiter.

Ein großer Vorteil ist auf jeden Fall, dass man die Kamera sehr gut verstecken kann, falls das nötig sein sollte.

Mir scheint, dass die Kamera am besten für die Verwendung mit der App optimiert ist. Die PC-Software funktioniert, wirkt aber ein bisschen rudimentär(macht aber, was sie soll). Das Webinterface gefällt mir besser, allerdings muss man für die vollständige Funktionalität ein ActiveX-Plugin installieren. Das habe ich aber auch schon bei einigen anderen Überwachungskameras festgestellt. So wie es aussieht, hat die Kamera leider keinen RTSP-Stream. Da bin ich mir aber noch nicht 100% sicher und ich werde diese Information im Testartikel nachtragen, wenn ich neue Informationen finde. Falls ich diesen Text hier nicht aktualisiere, dann gibt es keinen RTSP-Stream.

Das war ein weiterer Testbericht von mir und ich hoffe er hilft euch weiter. 

 

 

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Ich bin Marco und ich teste seit Jahren Überwachungskameras und schreibe die Artikel auf dieser Seite. Links zu Onlineshops sind sogenannte Affiliatelinks und wenn du darüber etwas kaufst, so erhält diese Seite eine kleine Werbevergütung. Der Endpreis ändert sich dabei nicht!

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