Geschrieben am 08.07.2022 von Marco, aktualisiert 09.07.2022
COOAU-ZS-GQ1 Testbericht Bild
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Heute schauen wir uns die COOAU ZS-GQ1 an. Eine sehr preiswerte akkubetriebene Überwachungskamera für aktuell ca. 55 Euro. Wo liegen die Stärken und Schwächen?

 
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Fazit zur COOAU ZS-GQ1

⮉ Pro ⮋ Contra
  • Preis/Leistungsverhältnis
  • Akkubetrieben
  • Simples Setup
  • SD-Karte
  • LED-Licht und Nachtsicht
  • Cloud möglich
  • Ton leicht asynchron
  • Licht und Sirene nur bei Nacht möglich
  • Licht geht nachts immer an

Die COOAU ZS-GQ1 ist sehr preiswert, aber auch nicht perfekt. Die Bildqualität ist für den Preis angemessen, schau dir die Testaufnahmen an. Der Ton zum Videobild war immer leicht asynchron, für simple Überwachungsprojekte aber vernachlässigbar. Als kleine Gegensprechanlage ist sie gut nutzbar, wir verstehen was gesprochen wird.

Die Push-Nachrichten kommen fast zeitgleich (nach ca. 5 Sekunden) mit dem Alarm an und ein Pop-up in der App lässt sich auch einstellen. Das integrierte LED-Licht besitzt bei Nacht einen gewissen Abschreckungseffekt und eine Sirene ist auch möglich. Das Licht geht allerdings bei Nacht immer an, egal ob ich es ein oder ausschalte. Es wird auf eine Speicherkarte aufgezeichnet und eine Cloud ist möglich.

Das Setup ist sehr einfach und alles auf Deutsch verfügbar. Die App ist übersichtlich und bietet neben einem Zeitplan auch eine Zonenverwaltung und mehr. Für diesen geringen Preis ist die Kamera sehr interessant, falls du eine kleine, akkubetrieben Kamera für ein simples Überwachungsprojekt suchst und mit den genannten Kritikpunkten leben kannst.

 

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Die Kamera – COOAU ZS-GQ1

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Lieferumfang
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COOAU ZS-GQ1 - PIR und Objektiv

Die Kamera ist klein und leicht, sie wiegt nur 218 Gramm. Im Inneren befinden sich zwei 18650er-Akkus. Die kann man einfach nachkaufen und könnte sie somit theoretisch wechseln. Das Gehäuse lässt sich allerdings nicht einfach so öffnen! Hinter der Gummiklappe sehen wir den Micro-USB Stromanschluss, den Resetknopf, den SD-Slot und den Powerknopf. Auf der Rückseite sehen wir außerdem noch den Lautsprecher.

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Anschlüsse und SD-Slot
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Das Licht der Lamera - Status LED

Auf der Vorderseite ganz oben befinden sich das Objektiv(130°), darunter die beiden IR-LEDS und LEDs fürs Licht. Links daneben ist eine Status-LED und die leuchtet blau, wenn die Aufnahme aktiv ist. Deaktivieren lässt sich allerdings nicht. Rechts daneben befindet sich ein Mikrofon. Die runde Halbkugel ganz unten ist der sogenannte passive Infrarotsensor, kurz PIR.

Für die Wandmontage liegt eine Halterung bei, die sich frei rotieren und um bis zu 90° kippen lässt. Die wird einfach in das Gewinde auf der Unterseite der Kamera geschraubt. Dübel und Schrauben für die Montage liegen bei. Fertig, erfüllt ihren Zweck.

 

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Erfahrungswerte

Der Videostream hat wie so oft etwa 2–3 Sekunden Verzögerung. Fürs Gegensprechen ist die Kamera geeignet und die Qualität auch brauchbar. Da ist eben nur ein kleiner Lautsprecher verbaut. Man versteht, was in 3–4 Metern Abstand gesagt wird. Ganz wichtig, wenn ihr das Lautsprechersymbol in der App antippt und somit den Ton stumm schaltet, dann wird auch im Video kein Ton mehr aufgezeichnet.

Videobild

Videodaten

Die Auflösung ist mit 2K angegeben, das ist aber hochskaliert. Schaut euch die Testaufnahmen im separaten Video an. Ich würde sagen, die native Auflösung liegt bei etwa 1000x600, denn das ist auch zufällig die Auflösung der Screenshotfunktion der App.

  • Die Kompression könne wir nicht verändern, passiert automatisch
  • 16 Sekunden Video sind 3–4 MB ca. 1500–2000 kb/s
     

Die Kamera kann bei einer Bewegungserkennung Licht, Sirene, oder Licht mit Sirene, einschalten. Allerdings geht das nur bei Nacht! Audio würde auch am Tag eventuell Sinn ergeben, geht so aber nicht. Das Licht ging bei mir Nachts immer an, auch wenn es in den Optionen abgeschaltet war. Wenn ich die Bewegungserkennung abschalte, dann bleibt es aus.

Die maximale Akkulaufzeit ist mit 60–90 Tagen angegeben. Rechnen wir das mal hoch.

  • Akkustand 87% nach 72 Aufnahmen mit 30 Sekunden Länge über mehrere Tage verteilt, Mischung Tag/Nacht.
  • Es wären also insgesamt also etwa 555 Aufnahmen möglich, ohne manuelle Zugriffe.
  • In 60 Tagen dürfte sie also 555/60 = 9,25 ca. 10-mal am Tag auslösen, wenn sie etwa 60 Tage halten soll.
Info: Manuelle Live-Stream-Zugriffe lösen keine Aufnahmen aus, verbrauchen aber genau so viel Strom!

 

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Setup

  • Einstecken, aufladen, LED leuchtet rot und wenn der Akku voll ist, wird sie blau. Maximale Ladezeit ca. 6–10 Stunden.
  • Zuerst einmal gilt auch hier, dass die Kamera nur mit 2,4 Ghz WLAN funktioniert.
  • Unter der Gummiklappe gibt es einen Schalter, den drücken wir lange, bis eine Tonrückmeldung ertönt.
  • Es ertönt nun eine weibliche Stimme und sagt uns auf Deutsch, was wir tun sollen.
  • Wer zu langsam ist, so wie ich und hier alles filmt …die Kamera bricht den Setupmodus nämlich automatisch ab, wenn du zu lange nichts macht. 
  • Registrieren, WLAN-Daten eingeben und den generierten QR-Code vor die Kamera halten. Bei Erfolg ertönt ein Signalton.
  • Die Kamera startet jetzt direkt eine Netzwerkdiagnose, damit du auch weißt, wie gut die Verbindung an der aktuellen Position ist.
  • Anschließend gibt es Montagetipps, damit der PIR und die Bewegungserkennung nachher auch optimal funktioniert.

Also der Assistent ist gut gelungen, gefällt mir.

 

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Die App

COOAU App  - Übersicht

 

Wichtige Funktionen der App

  • Intervallpause kann eingestellt werden 2/5/10 Minuten oder aus. Die Kamera macht dann erst nach dieser Pausenzeit wieder eine weitere Alarmaufnahme.
  • Aufnahmezeit 10/20/30 Sekunden.
  • Ein Bewegunsgerkennungsbereich kann festgelegt werden.
  • Zeitplan
  • Mikrofon aus/an. Dazu den Lautsprecher im Livestream antippen.
  • Bewegungsempfindlichkeit 1–10
  • Personenerkennung, Tag und Nacht.
  • Tag/Nachtsicht, manuell oder automatisch.
  • SD-Karte Formtieren.
  • Hardwaredekodierung möglich.
  • Push-Nachrichten möglich.
  • Pop-up bei Alarm möglich. Pop-up Warnung nach etwa ca. nach 5 Sekunden.
  • Alarmzone. Bereich, in dem die Kamera nur auf Bewegung reagiert.
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Cloud

Eine Cloud ist möglich, die kostet aber wie immer Geld. Sie lässt sich vorher 7 Tage kostenlos testen und zwar, ohne dass Kreditkartendaten angegeben werden müssen.

Preise Stand 07.07.2022

Jahresabo

  • 30$ - 3 Tage Speicherung
  • 50$ - 7 Tage Speicherung
  • 160$ - 30 Tage Speicherung

Monatsabo

  • 2,99$ - 3 Tage Speicherung
  • 4,99$ - 7 Tage Speicherung
  • 15,99$ - 30 Tage Speicherung
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Testaufnahmen

 

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Technische Daten

  • 130° Bildwinkel
  • Zwei-Wege-Audio
  • IP65
  • PIR-Sensor
  • LED-Licht
  • Nachtsicht (2 IR-LEDs)
  • 6000 mAh Akku (2x 18640er Akku)
  • Einen Speicherkartenslot, maximal 128 GB.
  • Lautsprecher sowie ein Mikrofon. Somit ist Gegensprechen möglich.
  • Bewegungs- und Personenerkennung.
  • Optional ist eine Solarzelle möglich.
  • Es gibt eine App mit weiteren Funktionen.
  • Cloud ist möglich.

Über mich

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Hallo

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