Reolink Argus 2E
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Geschrieben am 13.01.2021 von Marco, aktualisiert 18.07.2021

Ich habe mir bereits die Reolink Argus und die Argus 2 angeschaut. Heute schauen wir uns eine neue Version an, die Argus 2E.

 
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Lieferumfang der Reolink 2E

Reolink 2E und Solarmodul

Kamera Argus 2E

  • Argus 2E
  • Wandhalterung
  • Dübel+Bohrschablone
  • Band für optionale Montage
  • Aufkleber
  • Anleitung

 

Solarmodul

  • Solarmodul(Kabel 4,90 Meter lang)
  • Wandhalterung
  • Anleitung
  • Dübel+Bohrschablone

 

Im Hauptvideo gibt es da Unboxing und mehr.

 

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Setup

Zuerstmal müssen wir die Klappe an der Seite öffnen und hier Schalter auf "On" schieben. Hier befindet sich im Übrigen auch der Reset-Knopf. Die Kamera schaltet sich nun ein und beginnt mit einer Sprachausgabe.

"Please run Reolink app add the camera and set it up." 

Das ist die Aufforderung die Reolink App herunter zu laden und zu starten. Wir müssen uns normalerweise ein Benutzerkonto anlegen, dazu wird eine Mail und ein Passwort benötigt. Das habe ich aber schon erledigt. In der App tippen wir das blaue Pluszeichen in der rechten oberen Ecke an. Es aktiviert sich nun ein Scanner, mit dem wir den QR-Code auf der Rückseite der Kamera einscannen. 
Als nächstes müssen wir auswählen ob die Kamera schon konfiguriert wurde. Da wir sie zum ersten mal hinzufügen wählen wir die obere Option, also noch nie eingerichtet.

  • Die Argus 2E gibt weiterhin die Sprachmeldung aus.
  • Im Anschluss müssen wir die Daten unseres WLAN-Netzwerks eingeben. Daraus erzeugt die Kamera dann einen QR-Code und wir halten das Handy mit diesem QR-Code auf dem Display vor die Kamera.
  • Diese scannt den Code ein und gibt bei Erfolg "Connection to the router succeeded" aus. 
  • Wir bestätigen dies und die Verbindung erfolgt.
  • Jetzt wird noch ein Passwort festgelegt und wir müssen der Kamera auch noch einen Namen geben.
  • Weiterhin gibt es noch einige sehr hilfreiche Tipps für die Installation der Kamera. Schaut euch das genau an.

Das war es auch schon und der Zugriff auf den Stream ist möglich.

 

Nachtrag

Im Setupmodus gibt die Kamera jetzt ein permanentes "Ding" von sich. Bei Erfolg ertönt "Verbindung zum Router erfolgreich".

 

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Die Kamera und das Solarpanel

Die Reolink Argus 2E ist kompakt und leicht. Sie ist ca. 9 cm hoch. Auf der Vorderseite sehen wir das Objektiv, welches um die 120° Bildwinkel ermöglicht. Über dem Objektiv befindet sich der Lichtsensor und die ovale Fläche beherbergt den passiven Infrarotsensor kurz PIR. Dieser ist für die Bewegungserkennung zuständig und zuverlässiger als die reine Bewegungserkennung per Bildvergleich.

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Argus 2E
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Lautsprecher, Unterseite

Für die Nachtsicht hat die Kamera 6 IR-Leds, welche um dass Objektiv herum angeordnet sind. Die blaue Status-LED unter dem Objektiv lässt sich im Übrigen über die App abschalten.

Seitlich unter der Gummmiklappe, welche wir vorhin bereits geöffnet haben befindet sich auch der SD-Kartenslot. Die Kamera speichert die Alarmaufnahmen nämlich auf einer SD-Karte. Dabei wird jeweils eine S und eine M-Aufnahme angelegt, sprich eine Version in Full HD und eine in 640P. Diese Aufnahmen können dann über die App aufgerufen werden. Es werde SD-Karten bis 128 GB unterstützt.

Es gibt ein Mikrofon und einen Lautsprecher auf der Unterseite der Kamera, das nennt sich 2-Wege-Audio. Wir könne somit hören was vor der Kamera gesprochen wird und wir können auch über die App sprechen und der Lautsprecher der Kamera gibt das dann aus. Somit kann die Argus 2E als Gegensprechanlage genutzt werden. Es gibt dabei etwa 1-2 Sekunden Verzögerung. Die Sprachqualität ist für die Größe und den Anwendungszweck gut. Das Mikrofon fand ich hier auch deutlich besser als bei so einigen anderen Kameras. Damit ihr das aber selbst beurteilen könnt gibt es eine Mikrofontestaufnahme im separaten Video mit den Testaufnahmen.

Wir können bei der Bewegungserkennung zusätzlich eine Sirene zuschalten, welche dann losgeht. Die Lautstärke ist etwas lauter als Zimmerlautstärke. Die Lautstärke reicht aus damit der Sireneneffekt gegeben ist. Zudem ist es möglich einen eigenen 5 Sekunden langen Sirenenton über die App festzulegen. Beispielsweise eine Sprachaufnahme.

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Solarzelle
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Solarmodul

Wie bereits erwähnt gibt es für die Kamera ein Solarpanel, das wir allerdings normalerweise separat erwerben müssen. Das Panel besitzt einen Mikro-USB-Stecker und wird hinten in die Kamera eingesteckt. Dort leuchtet ein Licht dann orange. Sollte der Akku voll sein leuchtet es grün. Dazu folgen aber gleich noch ein paar Infos beim Akkutest. Der Akku ist fest verbaut und es handelt sich um ein Modell mit 5200 mAh. Die Kamera ist zudem IP65 geschützt und somit auch für den Außeneinsatz geeignet.

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Anschluss Solarzelle
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IR-LEDs

Sie Solarzelle ist auch wetterfest und kompakter als einige andere Solarzellen die ich zum Test hatte. Sie ist um die 18,5 cm lang und knappe 12 cm breit. Auch hier sehen wir wieder ein typisches 1/4 Zoll Gewinde wie wir es von dem ganzen Foto und Kameraequipment kennen. Die Solarzelle liefert laut Angaben, unter optimalen Bedingungen maximal 6V und 3.2 Watt.

Kommen wir nun zu einem kleinen Akkuladetest, den ich dokumentiert habe.

  • 10:05 81% Wetter sonnig, 11.01.2020
  • Stecker der Solarzelle rein, Akku springt auf 94% wieso auch immer.
  • 10:54 Akku 97%
  • 11:15 Akku 100%. Ausstecken, Akku wechselt auf 86%
  • Wieder einstecken
  • 12:36 Akku 100%. Ausstecken wechselt auf 87%

Mir scheint, dass die Ladeanzeige mit eingesteckter Solarzelle etwas "buggy" ist, da der Akkustand alleine dadurch steigt, dass wir sie einstecken. Selbst wenn das grüne Licht leuchtet lädt sich der Akku weiterhin auf, wenn er noch nicht voll ist. Das ist aber nur eine Kleinigkeit mit der man leben kann. 

 

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Montage

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Band
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Wandhalterung der Kamera

Für die Argus 2E liegt eine stabile Wandhalterung bei, welche wir in alle Richtungen drehen und um bis zu 90° kippen können. Durch diese Kombination sind nahezu alle Positionen möglich. Es ist aber auch möglich das beiliegende Band zur Montage zu nutzen. Beispielsweise an einem Baum. Das Band ist knappe 64 cm lang. Bohrschablone und Dübel liegen auch bei.

 

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Solarzelle
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Wandhalterung der Solarzelle

Für die Solarzelle gibt es eine etwas längere Metallhalterung. Diese ermöglicht es die Solarzelle in einem passenden Winkel zu positionieren um sie optimal zur Sonne auszurichten. In der Anleitung wir das nochmal genauer beschrieben. Wir sollten sie Solarzelle am besten an einem Ort montieren, wo die Sonne möglichst lange hinscheint. Ansonsten könnte sie nicht ausreichen um die Kamera komplett damit zu betreiben, sprich ohne manuelles Aufladen. Das Kabel der Solarzelle ist um die 4,90 Meter lang. Auch für die Montage der Solarzelle liegen Dübel und Bohrschablone bei.

 

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Die App

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Für die App habe ich ein separates ausführliches Video gedreht.

 

Wichtige Funktionen:

  • Szenenemodus
  • Bewegungsalarm PIR, mit "smart analyse" Fehlalarme vermeiden
  • Cloudpflicht? Nein
  • PIR
  • Bild drehen
  • Bildinfos
  • Mail/Push
  • Kamera teilen
  • Privatzone
  • Zeitpläne für PIR/Bewegungsalarm
  • Sirene mit eigenem Ton möglich
  • Tonaufnahme an/aus
  • Nachtsicht
  • Manuelles Video/Bild möglich

Das Playback hat bei mir in der App zu Anfang nicht funktioniert. Nicht in der App und nicht in der Windows-Clientsoftware. Ich habe den Support allerdings angeschrieben und es kam ein Firmwareupdate raus. Jetzt funktioniert alles.

 

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PC-Client

PC-Client

Es gibt den Reolink Client in der Version 7 und 8. Die Version 8 ist überarbeitet worden und alles wirkt übersichtlich. Hier das Video dazu.

 

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Erfahrungswerte und Infos

Der Akkuverbrauch variiert je nach Verwendung bzw. Anzahl der Auslösungen. Manuelle Zugriffe auf den Stream sind auch als Auslösungen anzusehen. Hier an meiner Treppe zum Arbeitsraum, wo ich alle Stunde ca. 2 mal hoch und runterlaufe hatte ich nach 5 Tagen so um die 13% Akku weg. Dabei war die Solarzelle nicht angeschlossen! Welchen Strom diese liefert, siehe Akkutest.

Wenn wir über die App manuell Videos oder Bilder aufnehmen, dann landen die im Pictures/Movies Ordner des Handys. Der Pfad kann aber in den Optionen geändert werden. Der Push Alarm funktioniert gut. Befinden wir uns in der App, dann taucht da ein Hinweis auf. Sind wir nicht direkt in der App, dann gibt es eine normale PUSH-Nachricht. Die Verzögerung von der Bewegung zum PUSH-Alarm liegt bei um die 2 Sekunden. Der Zugriff auf den Stream in der App hat bei mir übrigens auch geklappt, wenn das Internet abgeschaltet war bzw. der Router keine Internetverbindung hat.

 

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Testaufnahmen

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Nachtaufnahme
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Am Tag
Videodaten

Wie immer gibt es die Testaufnahmen in einem separaten Video. Maximal sind 15 FPS auf 1080 möglich. Die Kamera reguliert das aber je nach Verbindung auch runter. Deshalb hatte ich laut MediaInfo oft nur eher um die 8 FPS auf 1080P. Auf "Flüssig" in 720P ändert sich das. Wir können aber die Qualitätseinstellungen in der App für die Modis "Flüssig" und "Klar" anpassen.

 

 

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Technische Daten

  • IP65
  • 1080p HD bei 15 fps (max.)
  • 120° Sichtwinkel
  • Bis zu 10 m; IR-LED: 6 Stücke/14 mil/850 nm
  • PIR-Erkennungsreichweite
  • Einstellbare Bewegungserkennung bis zu 10 m
  • Individueller Alarmton möglich, 5 Sekunden
  • WLAN-Standard: IEEE 802.11b/g/n
  • WLAN-Sicherheit: WEP/WPA-PSK/WPA2-PSK
  • Unterstützt nur 2,4 Gz WLAN, kein 5 Ghz!
  • 5200 mAh wiederaufladbarer Akku
  • Laut Webseite noch nicht Alexa fähig, Stand 11.01.2021.
  • Video "Clear": 1080P/720P, maximal 15 fps, max. 2048 kbps bitrate (1536 kbps default)
  • Video Flüssig: 640x360, maximal 15 fps, max. 512 kbps bitrate (160 kbps default)

 

Wer den Unterschied zu den beiden anderen, älteren, Modellen wissen will kann sich die hier anschauen:

 

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Fazit

Die Argus 2E ist eine Weiterentwicklung in der Argus-Serie. Der Preis liegt bei um die 105 Euro und das Solarpanel kostet um die 30€. Damit siedelt sich die Kamera in der mittleren Preisklasse an. Die Verarbeitung wirkt solide und die Montagemöglichkeiten sind auch solide. Wir können die Kamera komplett mit Solarstrom betreiben, allerdings muss die Solarzelle dazu sinnvoll und effizient ausgerichtet werden. Ein Blick in die Anleitung ist da auf jeden Fall zu empfehlen. Es ist ein Akku verbaut und theoretisch könnten wir diesen auch immer manuell aufladen, also auch ohne Solarzelle.

Es gibt hier keinen abgreifbaren RTSP-Stream und die Kamera eignet sich nicht für Daueraufnahmen. Das ist aber bei den ganzen Überwachungskameras mit Akku der Fall. Auch eine Integration in ein NAS ist also so nicht möglich. Das ist aber auch nicht der Anwendungsfall der Kamera, denn der Akku macht einfach keine 24/7 Daueraufnahmen möglich. 

Die Argus 2E eignet sich für die Überwachung von nicht stark frequentierten Bereichen. Wir sparen uns das Kabel verlegen und mit der Solarzelle sparen wir Strom und laden die Kamera auf.

Es gibt auch hier kein PRE-Recording, was bei Kameras mit Akku auch normal ist. Pre-Recording ist eine Technik die schon vor dem Erkennen einer Bewegung aufnimmt: Pre-Record und Post-Record was und wozu?

Jetzt wisst ihr Bescheid und könnt selbst entscheiden.

Über mich

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